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Die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport

Senatsempfang anlässlich 20 Jahre SOS-Kinderdorf Bremen

Senator Stahmann: „Generationenübergreifender Ort der Begegnung“

02.04.2019

Mit einem Senatsempfang hat Sozialsenatorin Anja Stahmann am gestrigen 1. April 2019 in der Oberen Rathaushalle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des SOS-Kinderdorf Bremen geehrt. Anlass war das zwanzigjährige Bestehen der Organisation in der jetzigen Form, die mit 13 Standorten und 18 Angeboten in Bremen sowie in Verden vertreten ist. Zu den Angeboten gehören die Wohngruppen für derzeit knapp 70 Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 22 Jahren, die bei ihren leiblichen Eltern nicht mehr leben können. Unter anderem gibt es unter dem Dach von SOS-Kinderdorf Bremen therapeutische und heilpädagogische Wohngruppen, eine interkulturelle Wohngemeinschaft, eine Kindertagesstätte und ein Stadtteil- und Familienzentrum. In Planung ist ein Angebot für sogenannte „Care-Leaver“ (Jugendliche, die pädagogische Betreuung in Einrichtungen nur schwer oder gar nicht annehmen können).

v.l.n.r.:  Dirk Böhling (Botschafter des SOS-Kinderdorfes Bremen und Moderator des Abends), Nicole Oppermann (Sparkasse Bremen, Förderer des SOS-Kinderdorfes Bremen), Karin Mummenthey (Einrichtungsleiterin SOS-Kinderdorf Bremen) und Senatorin Anja Stahmann, jpg, 280.5 KB
v.l.n.r.: Dirk Böhling (Botschafter des SOS-Kinderdorfes Bremen und Moderator des Abends), Nicole Oppermann (Sparkasse Bremen, Förderer des SOS-Kinderdorfes Bremen), Karin Mummenthey (Einrichtungsleiterin SOS-Kinderdorf Bremen) und Senatorin Anja Stahmann

„Als Träger der Kinder- und Jugendhilfe sind Sie für uns ein enger Partner“, sagte Senatorin Stahmann. Das gelte für präventive und familienstabilisierende Projekte sowie die Frühberatungsstelle. In Stadtteilzentren – wie zum Beispiel im Quartierszentrum Huckelriede – sei das SOS Kinderdorf mit Beratungsangeboten vertreten. Das SOS-Kinderdorf-Zentrum Bremen-Neustadt sei darüber hinaus eine „Begegnungsstätte für alle Menschen in Stadtteil“ und habe sich in den vergangenen Jahren zu einer wichtigen Institution entwickelt: „Hier gibt es eine Kinderkrippe, Beratungsangebote, Veranstaltungen und einen sozialen Mittagstisch, der auch von älteren Menschen besucht wird, die einfach unter Leuten sein wollen.“ Das SOS-Kinderdorf sei damit zu einem „generationenübergreifenden Ort der Begegnung“ geworden: „Solche Zentren bilden das Rückgrat einer lebendigen und kommunikativen Nachbarschaft. Das verstehe ich unter einer sozialen Stadt und möchte ich in Zusammenarbeit mit den Trägern noch weiterentwickeln.“

Senatorin Anja Stahmann begrüßt die Gäste zum Senatsempfang in der Oberen Rathaushalle, jpg, 372.9 KB
Senatorin Anja Stahmann begrüßt die Gäste zum Senatsempfang in der Oberen Rathaushalle

Im SOS-Kinderdorf arbeiten 136 angestellte Kräfte zusammen mit 114 Ehrenamtlichen. „Ehrenamtliche dauerhaft einzubinden bedarf einer wertschätzenden Grundhaltung, die im Alltag gelebt werden muss“, sagte Senatorin Stahmann weiter. „Dass Ihnen das gelingt, kann man gar nicht genug anerkennen.“

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SOS-Kinderdorf Bremen, Sylvia Schikker,
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