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Die Senatorin für Kinder und Bildung

Bremen baut Bildung - Neue Broschüre mit Infos und Baumaßnahmen im Kurzportrait

18.01.2019
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Bremen baut Bildung – das gilt für verlässliche Strukturen, Möglichkeiten einer durchgehenden Bildungsbiografie und auch für Gebäude. Neu-, Um- und Anbauten sowie die Sanierung von Kitas und Schulen gehören aktuell und auch in Zukunft zu den riesigen Herausforderungen. Mit dem Schulstandortplan und dem Kita-Ausbau-Programm hat die Senatorin für Kinder und Bildung (SKB) eine gute Basis für die weitere Arbeit in allen Stadtteilen Bremens geschaffen. Seit 2016 wurden (Stand 12/2018) 19 neue Kitas im Bremer Stadtgebiet gebaut, die nächste wird am 1. Februar in der Kapitän-Dallmann-Straße eröffnet, weitere befinden sich in Fertigstellung. Eine kleine Auswahl finden Interessierte in der neuen SKB-Broschüre "Bremen baut Bildung". Gleiches gilt für Standorte der Sofortprogramme Kita und Schule.

Den Schwerpunkt des 44 Seiten starken Werks bildet der Schulbau. Anhand von 32 Beispiel- Standorten, an denen bereits gebaut wurde, aktuell "Hammer und Kelle" geschwungen werden oder Maßnahmen beschlossen worden sind, werden der jeweilige Neu-, Um- und Ausbau in Kurzportraits dargestellt.

In ihrem Vorwort betont Dr. Claudia Bogedan, Senatorin für Kinder und Bildung, unter anderem: "Schulen sind nicht mehr nur Orte des Unterrichts, sondern Orte der Integration, Inklusion und des Ganztags. Unterrichtsformen werden vielfältiger und Lernprozesse individueller, die Digitalisierung verändert Zugänge und Inhalte. Gelernt wird allein, zu zweit, in der Kleingruppe, im Klassenverband und jahrgangsübergreifend. Ganztagsschule heißt Lernen, Bewegen, Spielen, Toben, Entspannen, kreativ sein, Reden, Essen und noch mehr. Schulbuch und Tafel werden ergänzt durch Tablet-PC, Smartboard und weitere neue Medien. Wie in Kitas sind zunehmend multiprofessionelle Teams im Einsatz – mit Lehrkräften, Schulsozialarbeitenden, Sozialpädagoginnen und -pädagogen, Erzieherinnen und Erzieher und Assistenzen. Elternarbeit gehört dazu und auch außerschulische Lernangebote gewinnen im Schulalltag von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften zunehmend an Bedeutung. Schulgebäude werden Bildungs- und Kommunikationsstützpunkte. Das alles erfordert neue pädagogische Räume und neue Herangehensweisen bei der Vorbereitung des Baus und dessen Umsetzung." Und das alles funktioniere natürlich nur mit all den engagierten Menschen, beispielsweise aus Behörden, Architekturbüros und Handwerksbetrieben, die sich um die Umsetzung kümmern.

In einem Interview erläutert Udo Stoessel, Referatsleiter für Liegenschaften im Bildungsressort, die Bedeutung der Phase Null für den Schulbau: "Wenn für eine Schule bauliche Herausforderungen anstehen, ist die Phase Null die erste Etappe, um vor Planungs- und Baubeginn einen fachlichen Austausch und eine Bestandsaufnahme sowohl hinsichtlich der architektonischen Ausgangsbedingungen als auch des pädagogischen Konzeptes vorzunehmen. Hier treffen zwei Disziplinen – Bauplanung und Unterrichtsgestaltung – aufeinander, die eng miteinander abgestimmt werden müssen."

Die Broschüre wird derzeit unter anderem an Ortsämter und Bürgerhäuser verschickt und ist unter www.bildung.bremen.de/bremenbautbildung abrufbar.

Ab Sommer 2019 wird es unter dieser Web-Adresse einen weiteren Service geben. Geplant ist, über aktuelle Bau- und Sanierungsmaßnahmen an den stadtbremischen Schulen zu informieren und Planungsprozesse sowie Baufortschritte für alle transparent zu machen. Wie das aussehen kann, wird am Beispiel des Ausbaus der Schule am Pastorenweg gezeigt.