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Die Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport

Senatorin Stahmann gratuliert dem Haus der Zukunft in Lüssum zum Nachbarschaftspreis

Projekt „Vielfalt Leben“ würde zum Landessieger gekürt

12.09.2018

Das Projekt „Vielfalt leben“ im Haus der Zukunft in Lüssum ist im Wettbewerb um den Deutschen Nachbarschaftspreis 2018 als Landessieger hervorgegangen. Anlässlich der Preisverleihung in der UFA-Fabrik in Berlin gratuliert Anja Stahmann, Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport, dem Preisträger von Herzen: „Soziale Arbeit kommt meist unscheinbar und unspektakulär daher. Der Nachbarschaftspreis trägt dazu bei, die unverzichtbare Arbeit am Zusammenleben in den Quartieren sichtbar zu machen.“

Preisverleihung in der UFA-Fabrik in Berlin: Sebastian Gallander, Geschäftsführer der nebenan.de-Stiftung, mit Heike Binne vom Haus der Zukunft in Lüssum und Lena Rickenberg von der nebenan.de-Stiftung (v.l.n.r)., jpg, 164.1 KB
Preisverleihung in der UFA-Fabrik in Berlin: Sebastian Gallander, Geschäftsführer der nebenan.de-Stiftung, mit Heike Binne vom Haus der Zukunft in Lüssum und Lena Rickenberg von der nebenan.de-Stiftung (v.l.n.r).

„Das Haus der Zukunft stiftet dauerhafte solidarische Beziehungen, die Integration und Verzahnung neuer und alter Nachbarn und eine großartige Unterstützung der Selbstorganisation“, begründet Birgitt Pfeiffer das Urteil der Jury. Sie ist Geschäftsführerin der Freiwilligen-Agentur Bremen und Mitglied der Landesjury beim Deutschen Nachbarschaftspreis.

Im Stadtteil Lüssum-Bockhorn sind seit 2014 über 180 geflüchtete Familien in die Nachbarschaft mit zum Teil großen sozialen Problemen gezogen. Das „Haus der Zukunft“ hat mit dem Projekt „Vielfalt Leben“ alte und neue Nachbarn miteinander vernetzt und Begegnungsmöglichkeiten geschaffen. Es sind Angebote entstanden wie das Sprachcafé und die Begleitung Geflüchteter bei Behördengängen. Chor, Kunstworkshop, Ausflug ins Bremer Umland – die Angebote richten sich nach den Bedürfnissen, Interessen und Neigungen der Besucherinnen und Besucher. Dazu kommt Unterstützung in vielen Lebensfragen: Geflüchteten wird das Ankommen im Quartier besonders durch das Beratungsangebot zu Wohnungs-, Bildungs- oder Arbeitsfragen erleichtert.

„Das Haus der Zukunft ist ein Begegnungsort“, sagte Senatorin Stahmann. „Es wird das Miteinander der Generationen gelebt – ganz unabhängig von Alter, Geschlecht und Herkunft. Es ist eine der Nahtstellen, an denen unsere Stadt zusammenwächst. Hier wird vorgelebt, wie Integration funktionieren kann.“

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