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Die Senatorin für Finanzen | Die Senatorin für Kinder und Bildung

Senat beschließt Neubau der GAV-Berufsschule

Bremen investiert 26,6 Millionen Euro / Eröffnung Mitte 2021

03.07.2018

Der Senat hat heute (3. Juli 2018) dem Neubau der Berufsschule für den Großhandel, Außenhandel und Verkehr (GAV) in einer öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP) zugestimmt. Die neue Schule wird auf einem öffentlichen Grundstück in der Überseestadt mit einem Investitionsvolumen von rund 26,6 Millionen Euro entstehen. Der neu in den Blick genommene Standort zwischen Cuxhavener Straße und Überseetor liegt an wichtigen Verkehrsachsen und ist gut mit dem ÖPNV zu erreichen.

Die alte GAV in der Ellmersstraße, mit zurzeit rund 1.800 Schülerinnen und Schülern, ist seit Jahren sanierungsbedürftig, ein Umzug dringend notwendig. Die Bildungspartner der GAV, das Bremer Institut für Handel und Verkehr (ausbildungsbegleitende Qualifizierung zum Betriebswirt) und die Deutsche Außenhandels- und Verkehrsakademie (Weiterbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt) werden in den Neubau integriert. Die Bildungspartner werden die Flächen, wie bisher auch, anmieten bzw. Räume gemeinsam mit der Berufsschule nutzen. Bis Ende Juli 2018 werden städtebauliche Aspekte präzisiert. Bis 1. Januar 2020 soll die Ausschreibung und Vergabe abgeschlossen und bis nach den Sommerferien 2021 soll zum Schuljahresbeginn der Neubau fertiggestellt sein. Bürgermeisterin Karoline Linnert freut sich, dass jetzt eine für alle Beteiligten gute Lösung gefunden ist: „Ein gutes Signal für die Schülerinnen und Schüler, die Lehrkräfte und die Firmen, bei denen die Auszubildenden beschäftigt sind. Bremen investiert 26,6 Millionen in den Neubau und schafft ein gutes Lernumfeld.“

„Wir freuen uns sehr über diesen Schritt. Der Neubau ist dringend notwendig und erst der Anfang einer umfassenden Standortplanung für die Beruflichen Schulen der Stadt Bremen, die wir im Herbst beginnen werden. Wir brauchen Berufsschulen, die den Anforderungen eines modernen Unterrichts in Lernfeldern und denen der Wirtschaft entsprechen. Demzufolge können wir uns eine enge Zusammenarbeit in Form von Kompetenzzentren – also Unternehmen, Institutionen und Berufsschulen an einem Ort - gut vorstellen. Ein Standort für ein solches Kompetenzzentrum könnte das BWK-Gelände in Blumenthal sein, das ja schon in der Diskussion ist. Wir werden weiter gemeinsam mit Schulleitungen, Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft, der jeweiligen Ortsteilpolitik und weiteren Experten und Expertinnen diskutieren, um bestmögliche Bedingungen für unsere Schulen zu schaffen. Das wird zwar nicht von heute auf morgen funktionieren, aber Schritt für Schritt. Und den ersten haben wir mit der GAV gemacht“, erklärte Dr. Claudia Bogedan, Senatorin für Kinder und Bildung.

Die Vorlage des Senats muss nun noch durch die Deputation für Kinder und Bildung am 5. September 2018 beraten und beschlossen werden.