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Die Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport

250 Schulranzen für Kinder aus einkommensschwachen Familien

PSD-Bank spendet aus dem Gewinnsparen / Senatorin Stahmann unterstützt die Verteilung

02.06.2018

Die Anschaffung eines Schulranzens kann richtig ins Geld gehen, 150 bis 200 Euro sind keine Seltenheit. Kinder, deren Eltern da sparen müssen, können sich leicht ausgegrenzt fühlen. Vor diesem Hintergrund verteilt die PSD Bank Nord eG schon im elften Jahr vor Beginn der Sommerferien 250 qualitativ hochwertige Ranzen, bedruckt mit unterschiedlichen, aktuellen Motiven. Regelmäßig herrscht großer Andrang, wenn die Türen der Bank um 10 Uhr öffnen und die Verteilung der Ranzen beginnt.

„Für Kinder ist die Einschulung ein ganz wichtiger Moment im Leben, ein Riesenschritt hinaus in die Welt“, sagte die Senatorin. „Es ist schön, wenn sie ihn unbelastet und mit ungetrübter Freude gehen können. Ein moderner Ranzen gehört für viele Familien dazu.“ Mit Unterstützung der Sozialbehörde, die die rund 400 Anträge der Familien auf Bedürftigkeit geprüft hat, können heute (Samstag, 2. Juni 2018) die Ranzen vergeben werden. Die Anträge lagen in den Kindergärten aus, dort wurden gezielt Familien mit schmalem Geldbeutel angesprochen. Die Ranzen sind komplett ausgestattet, mit den Utensilien, die heute dazugehören: Federtasche, Turnbeutel, Brotdose, Trinkflasche.

Dominik Schulte, Niederlassungsleiter der PSD Bank Nord eG in Bremen, und Ulrike Fritsche vom Sozialressort begleiten die Übergabe an die Mädchen und Jungen in der gewohntermaßen unruhigen und freudig-aufgeregten Atmosphäre.

„Ich freue mich über das finanzielle Engagement der PSD Bank für die Familien und bedanke mich in deren Namen herzlich“, sagte die Senatorin. Nach dem Gesetz schütten die Banken einen Teil der Einsätze aus dem Gewinnsparen für gemeinnützige Zwecke aus. Die Banken können dabei selbst entscheiden, wo sie ihre Schwerpunkte setzen. „Ich finde es schön, dass die PSD Bank über einen so langen Zeitraum kontinuierlich die kleinen Schulanfängerinnen und Schulanfänger im Blick hat“, sagte Senatorin Stahmann. „Das wird in Bremen zwar nicht die Armut beseitigen, aber vielen Familien ist eine Last von den Schultern genommen.“

Seit 2008 hat die Bank inzwischen annähernd 2.700 Ranzen gespendet.