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Die Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport

Beispielhafte Integrationsprojekte - Senatorin Stahmann legt Broschüre aus der Stadtteilbezogenen Familienarbeit vor

18.05.2018

Integration – dieser Schlüsselbegriff der Zuwanderungsgesellschaft bleibt oft etwas abstrakt. Wie Integration in den Quartieren konkret umgesetzt wird, zeigt daher sehr anschaulich eine Broschüre, die die Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport jetzt vorlegt. Die Broschüre stellt eine Reihe von Praxisbeispielen vor, die seit 2016 aus dem Integrationsbudget des Senats im Rahmen der Stadtteilbezogenen Familienarbeit gefördert worden sind. Im laufenden Jahr stehen aus diesem Budget 70.000 Euro für Stadtteilbezogene Familienarbeit zur Verfügung, im Jahr 2016 waren es 60.000 Euro.

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„Integration kann nur vor Ort gelingen“, sagte Senatorin Stahmann. „Hier leben die Menschen, hier begegnen sie sich, hier spielt sich ihr Alltag ab, hier werden gesellschaftliche Grundwerte, Regeln, Gesetze und Gepflogenheiten vermittelt.“ Nur in der unmittelbaren Begegnung gelinge das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion. „Der lebendige Austausch in den Quartieren ist wichtig, er muss gepflegt und stetig intensiviert werden. So lassen sich Vorurteile auf beiden Seiten abbauen und gegenseitiges Verständnis entwickeln.“ Intoleranz und Ausgrenzung hätten dann kaum Chancen.

In der Broschüre „Integration durch Familienbildung – Praxisbeispiele“ wird gelingende Integrationsarbeit vorgestellt. Vom organisierten Kochen und Feiern über Ausflüge und Gruppenangebote bis hin zu gemeinsamen künstlerischen Projekten wie ein Bildhauerprojekt oder das „einZIGart_ich-Buch“, in dem geflüchtete Frauen in der Vahr ihr eigenes Leben reflektiert haben. Vorgestellt werden daneben unter anderem die Elternlotsen im Haus der Familie in Walle und Gesprächskreise für arabische und afrikanische Frauen in Tenever und Huchting.

Die Broschüre enthält zudem Kontaktdaten von Trägern und Einrichtungen, deren Projekte aus dem Budget „Stadtteilbezogene Familienarbeit“ gefördert worden sind.

Die Broschüre hier herunterladen oder bei der Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport, Abteilung Junge Menschen und Familie, Referat Familienförderung, Bahnhofsstraße 28-31, 28195 Bremen beziehen.

Ansprechpartnerin:
Petra Borgmann-Görtz, Tel. 0421/ 361 15777
E-Mail: Petra.Borgmann-Goertz@soziales.bremen.de

Die Broschüre zum Herunterladen (pdf, 2.6 MB) und weitere Informationen unter https://www.soziales.bremen.de/jugend/detail.php?gsid=bremen69.c.73422.de