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Die Senatorin für Finanzen

Interkulturelles Mentoring-Programm startet zum ersten Mal

25.04.2018

„Mit unserem neuen Mentoring-Programm für Beschäftigte mit Migrationshintergrund wollen wir deren Aufstiegschancen im öffentlichen Dienst verbessern“, erklärte Bürgermeisterin Karoline Linnert bei der Auftaktveranstaltung des ersten Durchgangs des interkulturellen Mentoring-Programms im Rathaus. Sie ermutigte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Migrationshintergrund, auf ihre Stärken zu vertrauen und sich auf Führungspositionen zu bewerben.

Beim Mentoring begleitet eine erfahrene Führungskraft eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter ein Jahr lang als Mentorin oder Mentor. In den kommenden zwölf Monaten werden elf Tandems (bestehend aus je einer Mentee und einer Mentorin/einem Mentor) berufs- und karriereorientierte Themen in Vier-Augen-Gesprächen miteinander besprechen. Dabei wird es unter anderem darum gehen, eigene Fähigkeiten und Kompetenzen zu erkennen und weiterzuentwickeln. Außerdem geht es um Themen wie Netzwerkbildung oder persönliches Marketing.

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Feierlicher Auftakt des Mentoring-Programms im Bremer Rathaus

Der Anteil der Beschäftigten mit Migrationshintergrund in der bremischen Verwaltung wird stetig erhöht. Es soll jedoch nicht bei der bewussten Förderung bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bleiben. „Erfahrungen zeigen, dass sich Chancengleichheit nicht automatisch dadurch ergibt, dass die gleichen Zugangsvoraussetzungen vorhanden sind. Der Weg in Projektleitung und Führungspositionen ist für Mitarbeitende mit Migrationsbiografie – ähnlich wie bei Frauen – vielfach schwieriger“, erläutert Karoline Linnert.

Vom Programm profitieren aber nicht nur die Mentees, auch für die Mentorinnen und Mentoren ist die Teilnahme interessant. Es bietet ihnen u.a. eine gute Gelegenheit, die eigene Führungspraxis zu reflektieren und sich dienststellenübergreifend auszutauschen.

Foto: Pressereferat, Die Senatorin für Finanzen