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Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa

Erprobte Quartiersansätze werden ausgebaut – "LOS in GROSS" fördert Frauen in benachteiligten Sozialräumen

20.04.2018

Die Deputation für Wirtschaft, Arbeit und Häfen hat in ihrer Sitzung am Mittwoch (18. April 2018) die Umsetzung des Programmes "LOS in GROSS" beschlossen. Mit diesem Programm wird Bewährtes der quartiersbezogenen Beschäftigungsförderung ausgebaut. "LOS in GROSS" eröffnet die Möglichkeit, die bereits in kleinem Rahmen erprobten Quartiersansätze des erfolgreichen Programms "Lokales Kapital für soziale Zwecke – LOS" auszuweiten. Damit können Projekte nun mit einer längeren Laufzeit von bis zu 36 Monaten durchgeführt werden und ihren bereits erprobten Projektansatz konzeptionell vergrößern. Die Förderung ist an eine innovative Projektkonzeption gebunden, die über die "klassischen" Beratungs-, Qualifizierungs- und Beschäftigungsprojekte hinausreicht. Die Vorhaben müssen sich ausschließlich oder überwiegend an weibliche Teilnehmende wenden, die auf dem Arbeitsmarkt wieder Fuß fassen wollen.

Die Finanzierung von "LOS in GROSS" erfolgt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), die im Rahmen des Beschäftigungspolitischen Aktionsprogramms (BAP) des Landes Bremen bereitgestellt werden. Für die Jahre 2018 bis 2021 werden vom Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen insgesamt 3,5 Millionen Euro für Projekte vor Ort in Bremen und Bremerhaven zur Verfügung gestellt.

Interesse bekunden - jetzt Projektskizzen einreichen
Das Interessenbekundungsverfahren, bei dem interessierte Projektträger eine Projektskizze einreichen können, hat begonnen. Antragsrelevante Unterlagen stehen auf der Homepage des Bremer ESF zur Verfügung: https://www.esf-bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen113.c.28034.de

Mit dem Programm LOS hat der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen in der Vergangenheit bereits eine Vielzahl von Kleinstprojekten gefördert. Diese haben in benachteiligten Sozialräumen Bremens wie z.B. in Gröpelingen, Kattenturm, Tenever oder Grohn und in den Stadt- und Ortsteilen Bremerhavens einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Quartiersidentität geleistet. Als niedrigschwellige "Türöffner" erreichen sie dort Personen, die durch herkömmliche Arbeitsförderinstrumente nicht durchgängig erreichbar sind.

Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen: "Aus unseren Erfolgen in der Beschäftigungsförderung haben wir gelernt: Bewährtes wird verstetigt und ausgebaut. Die langjährigen guten Erfahrungen in der Förderung von Kleinstprojekten vor Ort in den Quartieren haben uns bewogen, mit "LOS in GROSS" ein Nummer größer zu denken und mit den bewährten Ansätzen mehr arbeitslosen Frauen direkt in ihrem Wohnumfeld Unterstützung zu bieten."