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Der Senator für Inneres

Senator Mäurer empfing Delegation des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge

21.07.2008

Innensenator Ulrich Mäurer hat heute (21.07.) die für die Außenstellen zuständige Abteilungspräsidentin im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Ursula Gräfin Praschma, zu einem Gespräch über aktuelle Fragen der Zusammenarbeit empfangen.

Senator Ulrich Mäurer und Ursula Gräfin Praschma

Senator Ulrich Mäurer und Ursula Gräfin Praschma

Das Bundesamt, das seine Zentrale in Nürnberg hat, entscheidet u.a. über Asylanträge und Abschiebeschutz von Flüchtlingen. Zu den Schwerpunkten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge gehört auch die Förderung und Koordinierung der sprachlichen, sozialen und gesellschaftlichen Integration von Zuwanderern in Deutschland.
Durch seine dezentrale Struktur ist das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in allen Bundesländern präsent. Die Außenstellen führen die Asylverfahren durch und koordinieren die Integration im regionalen Umfeld.


In dem Gespräch, an dem auch die Leiterin der Außenstelle in Bremen, Ulrike Bremermann, und ein Vertreter der Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales teilnahm, wurde vereinbart, die gute Zusammenarbeit zwischen den Behörden in folgenden Bereichen weiter auszubauen:

  • Organisation der Beratung von Migrantinnen und Migranten zu Fragen von Integration und Einbürgerung einerseits und andererseits auch zur freiwilligen Rückführung
  • Integrationskurse für Zuwanderer (Sprach- und Orientierungskurse),
  • Nutzung von Fördermitteln der EU für (Stadtteil-)Projekte zur sozialen und gesellschaftlichen Eingliederung der in Deutschland dauerhaft lebenden Aussiedler und Ausländer
  • Kooordination und Durchführung der Einbürgerungstests.

Senator Ulrich Mäurer: „Für die sehr wichtige Aufgabe der Ausländerintegration müssen alle staatlichen Stellen pragmatisch und effizient zusammenarbeiten. Wir wollen mit dem vielfältigen Angebot an Kursen und Projekten in Bremen so viel wie möglich ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger erreichen – auch und gerade in den Problemstadtteilen.“

[Foto: Pressereferat, Der Senator für Innes und Sport]