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  • Am 21.2. von 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr im Haus der Bürgerschaft
    Fachtagung "Qualität in der Mädchenarbeit sichtbar machen"

Sonstige

Am 21.2. von 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr im Haus der Bürgerschaft
Fachtagung "Qualität in der Mädchenarbeit sichtbar machen"

16.02.2000

Die Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau (ZGF)teilt mit:

Ist die Diskussion um die Qualität in der Mädchenarbeit etwas Neues? Es gab doch immer schon qualitätvolles Arbeiten in den sozialen Einrichtungen. Die Diskussion über die Qualität der Arbeit hat Konjunktur. Die Jugendhilfeträger werden aufgefordert die Kriterien ihrer Arbeit zu benennen, sie anhand dieser Kriterien zu bewerten und Auskunft darüber zu geben, welche Effekte sie mit öffentlichen Geldern erreicht haben. Im aktuellen Verteilungsgerangel um Ressourcen wächst der Konkurrenz- und Kostendruck auf Einrichtungen. Die Diskussion spitzt sich daher häufig auf die Frage zu, wieviel Qualität zu welchem Preis sich eine Kommune leisten kann und will. Die Ressourcenknappheit und Planungsunsicherheit treffen das Arbeitsfeld Mädchenarbeit verschärft; viele Einrichtungen können nur über befristete Stellen überleben, obwohl die Lebenslagen von Mädchen und jungen Frauen differenzierter und komplexer werden und die Anforderungen an die Mitarbeiterinnen in den Einrichtungen wachsen.

In der Fachdiskussion steht nun an, für die konkrete pädagogische Praxis Ziele, Prinzipien und Wirksamkeit entlang der Fachstandards zu präzisieren und die dafür notwendigen Ressourcen einzufordern.

Doro-Thea Chwalek – Projektreferentin "Qualitätsentwicklung in der Mädchenarbeit/Frankfurt" – referiert zum Thema "Pädagogisch-theoretische Prämissen und parteilich feministische Mädchenarbeit: Wie kann sie Qualität erfassen, sichtbar machen und dokumentieren".

Die Fachtagung wird vom LidiceHaus in Kooperation mit der ZGF, dem Amt für Soziale Dienste und dem Parlamentsausschuß "Förderung der Gleichberechtigung der Frau im Lande Bremen" durchgeführt.