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Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa

Pressemitteilung mit FotoAntrag auf Planfeststellung für Ausbau der Weser-Wendestelle vor Bremerhaven eingereicht

14.10.2005

Senator Kastendiek: Projekte Container-Terminal 4, Außenweser-Fahrrinnenvertiefung und Wendestelle sichern Arbeitsplätze am Standort Bremerhaven

Der Bau einer breiteren und tieferen Wendestelle auf der Weser vor dem Bremerhavener Container-Terminal rückt näher. Wie Bremens Wirtschafts- und Häfensenator Jörg Kastendiek am Freitag (14.10.2005) mitteilte, hat die Hafengesellschaft bremenports dafür vor wenigen Tagen den dafür erforderlichen Planfeststellungsantrag bei der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nordwest eingereicht.




„Der Standort bereitet sich mit dem Ausbau der Wendestelle auf die Containerschiffe der Zukunft vor“, sagte Kastendiek. “Mit Abmessungen von etwa 400 Meter Länge und etwa 56 Meter Breite sowie etwa 14,50 Meter Konstruktionstiefgang werden diese Schiffe neue Standards in der Handelsschifffahrt setzen.“ Kastendiek ist davon überzeugt, dass die Genehmigung für das Baggern zügig vorliegen wird, um bereits Mitte 2006 eine Verkehrsfreigabe zu erreichen.


„Die neue, deutlich vergrößerte Wendestelle wird die nautischen Bedingungen beim Drehen von Containerschiffen vor der Stromkaje erheblich verbessern“, sagte der Senator. Dies gelte nicht nur für die größten Einheiten der Containerfahrt: „In Zukunft wird es möglich sein, neben einem 400-Meter-Schiff zeitgleich auch ein 350-Meter-Schiff wenden zu lassen.“


„Durch den Bau von Container-Terminal 4, mit dem Mitte 2004 begonnen wurde und der exakt im Zeitplan liegt, die beim Bund beantragte Vertiefung der Außenweser-Fahrrinne um etwa einen Meter und den Ausbau der Wendestelle rüstet sich Europas viertgrößter Containerhafen optimal für den Wettbewerb“, sagte Kastendiek. „Alle drei Projekte stehen in einem engen Zusammenhang. Jedes von ihnen ist zwingend erforderlich. Der Standort Bremerhaven schafft nicht nur die erforderlichen Kapazitäten auf der Landseite, er verbessert auch grundlegend seine nautische Erreichbarkeit – eine ideale Vorbereitung auf weiterhin stark wachsende Containermengen.“


Kastendiek: „Mit seiner Lage an der offenen See verfügt Bremerhaven unter Deutschlands Containerhäfen über ein Alleinstellungsmerkmal – ein wertvoller Standortvorteil, den der Standort konsequent nutzen wird.“ Der Senator geht beim Containerumschlag in der Seestadt mittelfristig von einem durchschnittlich zweistelligen Wachstum pro Jahr aus.