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Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa

Bürgermeister Gloystein: Positive Patentstatistik bestätigt Technologie- und Investitionspolitik des Bremer Senats

14.04.2005

Luft- und Raumfahrt, Logistik und T.I.M.E. wichtigste Schwerpunkte der Förderprogramme

Bremen verzeichnet bei den Patentanmeldungen neben dem Saarland den größten Zuwachs aller Bundesländer. Bürgermeister Dr. Peter Gloystein, Senator für Wirtschaft und Häfen, begrüßte das positive Ergebnis der Patentstatistik 2004 des Deutschen Patent- und Markenamts (DPAM) in München: „Damit bestätigt sich einmal mehr: Bremen gehört zu den dynamischsten deutschen Wirtschaftsregionen. Der Bremer Senat verfolgt das ehrgeizige Ziel, sich bis zum Jahr 2010 unter den zehn führenden Technologiestandorten Deutschlands zu etablieren. Das ist eine der wichtigsten Aufgaben des Senats zur Bewältigung der Strukturdefizite Bremens.“


Der Zuwachs bremischer Erfindungen betrug in 2004 fünf Prozent und lag somit bei 26 Patentanmeldungen je 100.000 Einwohner. Bremen arbeitet sich in dieser wichtigen Statistik über die letzten Jahre langsam aber stetig ein Stück weiter nach vorne und nähert sich den Spitzenreitern unter den Bundesländern. „Wir müssen unsere erfolgreichen Branchen-Cluster stärken und neue Zukunftsbranchen durch gezielte Technologieförderung entwickeln. Heute konkurrieren Wirtschaftsstandorte mit Standortkosten, Förderkulissen und einem optimalen Umfeld weicher wie harter Faktoren untereinander“, unterstrich Gloystein.


Das Land Bremen hat deshalb das Innovationsprogramm „InnoVision2010 – Bremer Innovationsoffensive“ beschlossen. Es kann in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, „T.I.M.E“, Gesundheitswirtschaft, Umwelt, Logistik und maritime ("blaue") Technologien erhebliche Innovationserfolge vorweisen. Die im Programm entwickelte Strategie ist Bestandteil der Sanierungs- und Investitionspolitik des Senats.


In der Luft- und Raumfahrt hat sich Bremen an verschiedenen Technologieentwicklungen (Wiederverwendbarer Träger „Phoenix“, BEOS Bremen Engineering Operations Science) beteiligt. Dabei wurde eine enge Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft bei gleichzeitiger Einbindung von KMU sichergestellt. Auch das Landesprogramm „Bremen in t.i.m.e“, wesentlicher Bestandteil des Innovationsprogramms InnoVision2010, läuft seit dem Jahr 2000. Nach einer Erhebung der Bremer Investitionsgesellschaft (BIG) sind inzwischen 235 Projekte bewilligt worden.