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Bremische Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau

Ausstellungseröffnung in der ZGF: "MENSCHEN BILDER" von Barbara Schneider

Eröffnung am Mittwoch, 3. Juni, 18 Uhr
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29.05.2015
Ohne Titel, Barbara Schneider, jpg, 75.6 KB
Ohne Titel, Barbara Schneider

"Menschen Bilder" lautet der Titel der Ausstellung mit Werken von Barbara Schneider, die am Mittwoch, 3. Juni, um 18 Uhr in der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau (ZGF) eröffnet wird. Im Rahmen der Koproduktionsreihe "Kunst in der Knochenhauerstraße" mit dem Bremer Frauenmuseum e. V. zeigt die Kunstpädagogin aus Bremen-Nord ihre Bilder – bei der Eröffnung wird sie auch über die Entstehung ihrer Arbeiten berichten wird. Eines sei vorweggenommen: Viele Inspirationen erhielt die Künstlerin auf Reisen durch Island, Kuba, Indien, die Mongolei und in den Iran.

"In meiner Malerei geht es mir um eine Verbindung mit dem Erlebten und deshalb um Auswahl, Akzentsetzung, Umgestaltung. Und bei der Gestaltung fängt die Bildsprache an, ihr eigenes ‚Leben‘ zu führen", sagt Barbara Schneider über ihre Arbeit. Seit 2007 setzt sie sich nun mit der Thematik "Menschenbilder" auseinander. Auf ihren Reisen sind Fotos, Reiseskizzen, Zeichnungen und Bilder zum Thema entstanden, die ihren Niederschlag in der Werkschau finden. Zu sehen sind zumeist Acrylbilder und Mischtechniken, in deren Zentrum Figuren und Figurengruppen stehen; oft vor einem rätselhaft gehaltenen Geschehen. Obwohl die Szenen aus Fotos übernommen sind, geht es der Künstlerin nicht um das Bild als Dokument, sondern vielmehr darum, mit der Art der Darstellung verschiedene Deutungen zuzulassen. "Ein Mittel der Vieldeutigkeit sind dabei die Tropfen und Schüttverläufe beim Herstellen der Bilder: teils figurartig, teils wie Spuren eines farbigen Giftregens, manchmal als Bewegung zu etwas Festem gesetzt, manchmal als Zufälliges gegen das Konstruierte", beschreibt Barbara Schneider ihren Ansatz. Erstmals werden in der Ausstellung auch "Nebenbei-Bilder" gezeigt wie das "Küchentischstilleben", auf dem I-Pad skizziert und in DinA3 ausgedruckt – auch dies sind Menschenbilder.

Der Eintritt zur Eröffnung und Ausstellung, die bis zum 21. August in der ZGF präsentiert wird, ist frei. Die Öffnungszeiten sind: Montag bis Donnerstag von 9 bis 16.30 Uhr, Freitag von 9 bis 13 Uhr.

Die Ausstellung wird im Rahmen der 2007 ins Leben gerufenen Reihe "Kunst in der Knochenhauerstraße" präsentiert, die die ZGF gemeinsam mit dem Bremer Frauenmuseum e.V. veranstaltet. Sie rückt die Arbeit von Bremer Künstlerinnen in den Fokus.

Über Barbara Schneider:
Barbara Schneider hat Kunst studiert und war von 1969 bis 2005 Kunsterzieherin an verschiedenen Bremer Gymnasien. Sie ist viel gereist, u.a. nach Island, Asien, Kuba, in die Mongolei und in den Iran, zuletzt nach Indien und nach Myanmar. Die Eindrücke fanden in Fotos, Reiseskizzen, Zeichnungen und Bildern ihren Niederschlag. Sie hat unter anderem 1995/96 zusammen mit Thomas Schneider Fotos, Aquarelle und Pastelle in der Landesbildstelle Bremen zum Thema Reisebilder – Island ausgestellt. Später widmete sie sich dem Thema Autobahn mit den Ausstellungen "Nichts als Autobahn" (2006) in der Stiftung Overbeck/Kito Vegesack und "Unterwegs" (2008) u.a. im Lichthof der kassenärztlichen Vereinigung (2010). Ein weiteres Projekt waren zuletzt Collagen zu Gedichten von Jens-Ulrich Davids, die 2014 zusammen mit Gedichten und anderen Bildern in der Galerie Dorfbuchhandlung Fischerhude ausgestellt wurden und in einem illustrierten Buch mündeten.