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Der Senator für Inneres

Polizei in Bremen arbeitet mit Inpol-neu

15.08.2003

Senator Röwekamp: Bedienung so leicht wie surfen im Internet

„Das neue Informations- und Fahndunssystem der Polizeibehörden in Deutschland, erleichtert die tägliche Arbeit der Polizei und verbessert den länder- und behördenübergreifenden Informationsaustausch und die Fahndungsarbeit der Polizei. Damit schaffen wir zeitgemäße technische Voraussetzungen für eine wirksame Kriminalitätsbekämpfung und Terrorismusabwehr,“ erklärte Innensenator Thomas Röwekamp anlässlich des morgigen Starts des Fahndunssystem Inpol-neu des Bundes und der Länder.

Das bisherige System, im Zuge der Terrorismusbekämpfung 70er Jahre eingerichtet, war nur nach aufwendigen Schulungen und von erfahrenen Experten zu bedienen. „Das Suchen nach Fahrzeughaltern, zur Fahndung ausgeschriebener Verdächtiger oder Waffen ist jetzt fast so leicht wie das Surfen im Internet. Damit bekommt der einzelne Polizeibeamten auch wieder mehr Zeit, sich mit den Kernaufgaben der Polizeiarbeit zu beschäftige,“ so Senator Röwekamp.

Nachdem der Bund im Sommer 2002 mit seinem Vorhaben, eine weitestgehend zentrale Bearbeitung der Polizeiinformationen zu entwickeln, aufgrund des hohen Datenaufkommens gescheitert war, lag es in der Verantwortung der Bundesländer sogenannte Inpol-Land-Systeme zu schaffen und miteinander zu vernetzen.

Die Bremer Polizei hat die Funktionsfähigkeit des neuen Systems bereits im Juni 2003, zwei Monate vor dem morgigen Fristablauf, hergestellt. „Mit großem persönlichen Einsatz hat ein engagiertes Projektteam der Bremer Polizei die Umsetzung auf Landesebene durchgeführt und damit bundesweit Respekt und Anerkennung erhalten. Mein Dank gilt diesen Mitarbeitern der Polizei, die mit Ihrem Einsatz die technische Grundlage für moderne und effektive Polizeiarbeit geschaffen haben,“ erklärte Innensenator Thomas Röwekamp.