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Der Senator für Finanzen

Norddeutsche Kooperation bei der Informationstechnologie

20.10.2005

Mecklenburg-Vorpommern, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein arbeiten mit gemeinsamen IT-Dienstleister zur Steuerberechnung

Bremen und Mecklenburg-Vorpommern treten zum 1. Januar 2006 dem IT-Dienstleister „Dataport“ bei. Der gemeinsame IT-Dienstleister war im Jahr 2003 von Schleswig-Holstein und Hamburg als Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Altenholz bei Kiel und Niederlassungen in Hamburg gegründet worden. Am Rande der Ministerpräsidenten-Konferenz vom 19. bis 21. Oktober in Aachen werden die Ministerpräsidenten von Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sowie die Bürgermeister von Hamburg und Bremen einen entsprechenden Staatsvertrag zum Beitritt zu Dataport unterzeichnen.


In Zukunft werden dann die Steuern für die vier norddeutschen Bundesländer zentral in Mecklenburg-Vorpommern berechnet, das dazu sein „Data Center Steuern“ in „Dataport“ einbringt. Mecklenburg-Vorpommern verfügt bereits über Erfahrungen mit dem Steuerprogramm EOSS und stellt diese mit seinem Rechenzentrum auch den anderen „Dataport“-Partnern zur Verfügung. Die Beteiligung Bremens an dem IT-Dienstleister wird in den nächsten Jahren schrittweise ausgebaut.


Die Regierungschefs werten den Zusammenschluss als ein weiteres Beispiel für die gelungene Kooperation der norddeutschen Bundesländer. Sie erwarten Synergie-Effekte und einen messbaren Beitrag für eine effizientere Verwaltung vor allem im Steuerbereich. Die Rolle der norddeutschen Steuerverwaltungen auf Bundesebene sehen sie durch diesen Zusammenschluss deutlich gestärkt.