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Die Senatorin für Finanzen

Bremer Open-Data-Strategie trägt Früchte

Datensätze der Verwaltung werden für Apps genutzt

12.09.2012

Wie beantrage ich einen Reisepass? Wo finde ich die nächste Toilette? Wann ist die Stadtbibliothek geöffnet? Auf solche und andere Fragen gibt jetzt eine neue Bremen-App Antwort. Die heute (12.09.2012) veröffentlichte kostenlose App „Open Cities Bremen“ nutzt über 20 von Bremen veröffentlichte Datensätze für ein umfassendes Serviceangebot, bei dem Informationen der Verwaltung mit anderen Angeboten wie Routenplaner und Veranstaltungskalender verknüpft werden. Die App wurde von einem Bremer Informatikstudent mit Unterstützung der Firma Microsoft entwickelt und steht nun den Nutzerinnen und Nutzern von Smartphones mit dem Betriebssystem Windows Phone zur Verfügung.

„Unsere Open-Data-Strategie trägt Früchte“, freut sich Finanzsenatorin Karoline Linnert angesichts der neuen Bremen-App. Über hundert Datensätze hat Bremen bereits unter www.daten.bremen.de veröffentlicht. Diese Daten können für neue Programme für PC und Handy weiterverwendet werden. Karoline Linnert betont: „Die Idee der Koproduktion von Open-Data funktioniert: Verwaltungen stellen Daten zur Verfügung und Unternehmen oder interessierte Privatpersonen präsentieren diese auf neue, für die Bürgerinnen und Bürger nützliche Art und Weise.“

Auch bei einem Programmierwettbewerb von Entwicklern des Betriebssystems Android am 15. September in der Hochschule Bremen werden die im Netz veröffentlichten Bremer Daten eine Rolle spielen. Kommentar der Finanzsenatorin: „Ich bin gespannt, welche neuen Apps dort entwickelt werden.“

Die App „Open Cities Bremen“ und weitere Bremen-Apps können auf der folgenden Internetseite heruntergeladen werden: www.daten.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen02.c.738.de