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Senatskanzlei

Schule und Lernen im digitalen Zeitalter - Bürgermeister Sieling besucht Grundschule am Baumschulenweg

13.03.2019

Wie sollen digitale Medien sinnvoll im Unterricht eingesetzt werden? Um sich genau darüber einen Eindruck vor Ort zu verschaffen, hat Bremens Bürgermeister Dr. Carsten Sieling am heutigen Mittwoch (13. März) die Grundschule am Baumschulenweg besucht. Die Schule hat bereits ein umfassendes Medienkonzept erarbeitet und möchte dieses innerhalb der nächsten fünf Jahre umsetzen.

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Lasse und seine Mitschüler an der Grundschule am Baumschulenweg zeigen Bürgermeister Sieling das Lego WeDo-Projekt

Whiteboards, Laptops, Tablets und Tiptoi sowie modernste Lernsoftware sollen das Lernen dort bereichern. Schulleiter Lars Beulke begrüßte zusammen mit den Konrektoren Ralf Schoon und Uta Christann am Mittag Carsten Sieling. Nach einer kurzen Vorstellung ging es um den bereits vorhandenen Einsatz digitaler Medien. Hier wurde dem Bürgermeister unter anderem die Verwendung eines der zwei Whiteboards in der Praxis vorgeführt und was den Schülerinnen und Schülern in der Robotik AG beigebracht wird. „Die Grundschule am Baumschulenweg hat bereits viel getan und sich auf dem Weg zu einer echten Medienschule gemacht. Das ist ein gutes Vorbild dafür, wie man Schule und Lernen immer mehr den digitalen Erfordernissen anpassen kann“, lobte Bürgermeister Sieling das Engagement der Schule.

Mit dem Digitalpakt Schule wollen Bund und Länder für eine bessere Ausstattung der Schulen mit digitaler Technik sorgen. Ziel ist vor allem die Vermittlung digitaler Kompetenz für die Schülerinnen und Schüler. „Die Umsetzung des Digitalpaktes ist von zentraler Bedeutung für die Schülerinnen und Schüler unseres Landes. Digitale Medien durchdringen die Gesellschaft immer mehr und hier darf die Bildung nicht den Anschluss verlieren“, so Bürgermeister Sieling. Neben der Grundversorgung durch schnelles WLAN, sollen die Schulen eigene Medienkonzepte erarbeiten und umsetzen. Das Land Bremen erhält aus dem Digitalpakt insgesamt 48 Millionen Euro, verteilt über fünf Jahre; also 9,6 Millionen Euro pro Jahr, um die Schulen bei der Umsetzung zu unterstützen.

Foto: Senatspressestelle