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Senatskanzlei

Bremen trauert um Pawel Adamowicz – Bürgermeister Sieling: „Ich bin tief erschüttert“

14.01.2019
August 2016: Die Skulptur der Bremer Stadtmusikanten für Pawel Adamowicz, jpg, 41.1 KB
August 2016: Die Skulptur der Bremer Stadtmusikanten für Pawel Adamowicz

Pawel Adamowicz, Bürgermeister und Stadtpräsident von Bremens Partnerstadt Danzig, ist den Folgen des gestrigen Attentats erlegen. Bremens Bürgermeister Dr. Carsten Sieling: "Ich bin tief erschüttert über diese grausame und sinnlose Tat. Mit meinen Gedanken bin ich bei seiner Frau Magdalena und der Familie. Mit Pawel Adamowicz verlieren wir einen Freund, einen aufrechten Demokraten und überzeugten Europäer. Pawel Adamowicz stand für ein weltoffenes und liberales Polen, für ein Europa der Völkerverständigung, für eine offene und tolerante Gesellschaft, eine Gesellschaft der Bürgerrechte, in der auch Minderheiten geschützt werden. Seitdem er 1990 in das Stadtparlament von Danzig gewählt wurde, hat er durch zahlreiche Projekte und Initiativen Kontakte und Freundschaften zu Bremen geknüpft."
Pawel Adamowicz war zuletzt im August 2016 Ehrengast beim Festakt anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Bremen und Danzig. Bremens Bürgermeister Sieling überreichte ihm damals als persönlichen Dank für die gute Zusammenarbeit eine Skulptur der Bremer Stadtmusikanten.

Zwischen den Städten Gdansk und Bremen besteht seit Jahrhunderten eine sehr enge Verbindung. Die im Jahr 1976 begründete Städtepartnerschaft war die erste zwischen einer westdeutschen und einer polnischen Stadt nach dem zweiten Weltkrieg. Die Partnerschaftsurkunden wurden am 12. April 1976 in Danzig von Bremens Bürgermeister Hans Koschnick und dem Danziger Stadtpräsident Andrzej Kraznowski unterzeichnet. Gegenseitige Besuche und die Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Akteuren waren und sind das Fundament dieser Städtepartnerschaft.

Von Dienstag, 15. Januar 2019 bis Donnerstag 17. Januar 2019, liegt in der Zeit von 7.30 bis 19 Uhr im Rathausfoyer ein Kondolenzbuch aus, in dem die Bremerinnen und Bremer ihrer Anteilnahme Ausdruck verleihen können.

Ansprechpartner für die Medien: Peter Lohmann, Senatspressestelle, Tel. (0421) 361-2193 peter.lohmann@sk.bremen.de