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Senatskanzlei

„Frieden konkret“ mit Bürgermeister Sieling im Rathaus - Podiumsdiskussion zu Fremdenfreundlichkeit und Populismus

23.10.2018

Den Einsatz vieler verschiedener Menschen und Gruppen für sozialen Zusammenhalt und kulturelle Vielfalt in der Stadt hat Bürgermeister Carsten Sieling am 22. Oktober bei der Veranstaltung „Frieden konkret“ im Rathaus gewürdigt. Der Verein „Friedenstunnel – Bremen setzt ein Zeichen“ hatte zu einer Podiumsdiskussion unter dem Titel „Fremdenfreundlichkeit – Dem Populismus die Stirn bieten“ eingeladen.

Sieling warnte davor, populistische Bewegungen zu ignorieren oder totzuschweigen: „Wir dürfen keine Leere entstehen lassen, in die ewig Gestrige hineinstoßen“. Wer die Demokratie verteidigen wolle, müsse populistische Verhaltensweisen offen ansprechen und kritisieren.

„Das Volk des Grundgesetzes pflegt im Plural aufzutreten“, mit diesem Zitat des Philosophen Jürgen Habermas wandte sich der Bremer Bürgermeister gegen die Behauptung vieler Populisten, als Einzige den einen, wahren Willen der Bürgerinnen und Bürger erkannt zu haben. In einer pluralistischen Gesellschaft gibt es vielfältige Meinungen und die demokratischen Kräfte ringen in allen Feldern praktischer Politik ernsthaft und glaubwürdig um gute Lösungen.

Sieling rief dazu auf, sich auch in Zukunft für sozialen Zusammenhalt und Solidarität, für das demokratische Gemeinwesen, den Rechtstaat und ein offenes und menschliches Miteinander in Bremen einzusetzen.

Auf dem Podium diskutierten Regina Heygster, Ferdinand Rogge und Michael Sabass von Verein „Friedenstunnel – Bremen setzt ein Zeichen“, moderiert von Mirjam Steger, über die Bedeutung von Fremdenfreundlichkeit in den verschiedenen Religionen.

Bürgermeister Dr. Carsten Sieling spricht zu den Teilnehmenden der Podiumsdiskussion „Frieden konkret“ im Rathaus, JPG, 107.7 KB
Bürgermeister Dr. Carsten Sieling spricht zu den Teilnehmenden der Podiumsdiskussion „Frieden konkret“ im Rathaus

Foto: Senatspressestelle