Sie sind hier:
  • Startseite
  • "Babys nicht schütteln!" Aufklärung in fünf Sprachen

Die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz

"Babys nicht schütteln!" Aufklärung in fünf Sprachen

Flyer klärt unkompliziert auf

10.03.2017
Quelle: TK Techniker Krankenkasse, jpg, 29.3 KB
Quelle: TK Techniker Krankenkasse

Ein neu aufgelegtes Faltblatt soll Eltern insbesondere in den ersten Monaten nach der Geburt ihres Babys unterstützen. Erstmals gibt es die Broschüre jetzt in fünf Sprachen. Der Flyer "Babys nicht schütteln" klärt über die Risiken auf, die für Säuglinge durch zu starkes Hin- und Herbewegen entstehen. Außerdem gibt er Tipps für den Umgang mit dem schreienden Baby und weist auf verschiedene Informationsangebote und Beratungsstellen hin, an die sich Eltern in Bremen und Bremerhaven wenden können.

Aufgrund der großen Nachfrage wurde der Flyer als Gemeinschaftsprojekt der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz und der Techniker Krankenkasse (TK) in Bremen aktualisiert und neu aufgelegt.

Eltern nicht allein lassen
Manche Babys schreien beinahe ununterbrochen. Gerade in der ersten Zeit nach der Geburt kann dies Eltern verunsichern. "Wichtig ist, dass Eltern wissen, dass sie nicht allein sind, wenn sie an die Grenzen ihrer Belastbarkeit stoßen“, sagt Senatorin Prof. Dr. Eva Quante-Brandt. „Der Flyer zeigt, wo sie Hilfe erhalten können und welche einfachen Maßnahmen helfen können.“

"Der Flyer ist ein gutes Beispiel, wie mit einfachen Mitteln Wissen erweitert und damit Leben geschützt werden kann", so Sören Schmidt-Bodenstein, Leiter der TK-Landesvertretung in Bremen, „er klärt unkompliziert und mit ergänzenden Illustrationen auf."

Mit dem Flyer möchten die Initiatoren, dass Eltern jederzeit Unterstützung und professionelle Hilfe in Anspruch nehmen können, denn es gibt immer wieder Fälle, in denen Babys durch Schütteln starker Schaden zugefügt wird.

Flyer in fünf verschiedenen Sprachen
Um auch Eltern, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, zu erreichen, wurde der Flyer in vier weiteren Sprachen produziert - arabisch, englisch, russisch und türkisch.
"In den vergangenen Jahren ist der Bedarf an fremdsprachigen Informationen stark gestiegen. Besonders bei so lebenswichtigen Themen sollte niemand aufgrund von Sprachbarrieren auf Information, Beratung und Unterstützung verzichten müssen", erläutert Senatorin Quante-Brandt.

Weitere Flyerbestellung möglich
Um möglichst viele Familien zu erreichen, wird der Flyer unter anderem bei Kinderärzten, Hebammen, Sozialzentren usw. ausgelegt. In den Bremer Geburtskliniken wird er dem Untersuchungsheft des Neugeborenen beigelegt. Falls trotz des bestehenden Netzwerkes nicht alle Interessierten erreicht werden, können die Flyer über die TK-Landesvertretung unter lv-bremen@tk.de bestellt werden.

Im Donwload:
Der Flyer in den Sprachen
- deutsch (pdf, 1.8 MB),
- arabisch (pdf, 2.9 MB),
- englisch (pdf, 2.6 MB),
- russisch (pdf, 2.6 MB) und
- türkisch (pdf, 2.7 MB)