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Die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz

Senatorin Quante-Brandt zur Situation in der Türkei

22.07.2016

Die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz, Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, hat heute (Freitag, 22.7.2016) mit dem türkischen Generalkonsul Mehmet Günay die Situation türkischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Studierender erörtert. Nach dem Telefonat sagte sie: "Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union haben einhellig den rechtswidrigen Putschversuch gegen die türkische Regierung verurteilt. In dem Gespräch mit dem Generalkonsul habe ich meiner Hoffnung Ausdruck verliehen, dass die türkische Regierung bei ihren Reaktionen auf den Putschversuch die Bürger- und Freiheitsrechte der Bürgerinnen und Bürger achtet und rechtsstaatliche Prinzipien einhält: dazu gehört die Freiheit der Bildung, Wissenschaft und Forschung. Auch habe ich meine Befürchtungen zum Ausdruck gebracht, dass die derzeitige Politik der türkischen Regierung den wissenschaftlichen Kooperationen mit der Türkei schadet. Bremen und die Türkei sind eng verbunden. Ungefähr 20 Prozent der Studierenden an den Hochschulen im Land Bremen haben türkische Wurzeln. Seit vielen Jahren kooperieren die Hochschulen des Landes und türkische Hochschulen überaus erfolgreich miteinander. Dadurch sind fruchtbare Beziehungen zu vielen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in der Türkei gewachsen, es gibt einen regen Studierendenaustausch. Es muss verhindert werden, dass diese gute Zusammenarbeit beeinträchtigt wird. Das offene Gespräch mit dem Generalkonsul werden wir bei einem persönlichen Treffen zeitnah fortsetzen."

Ansprechpartnerin für die Medien: Christina Selzer, Pressesprecherin Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz | Tel. (0421) 361-2082