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Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen

Türkischer Felgenhersteller siedelt sich in Bremen an

Hansestadt ist neuer Logistikstandort für europäische Geschäfte

17.06.2016

Pressemitteilung des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen und der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH:

Die CMS Jant ve Makina Sanayi A.S. entwickelt und produziert Felgen in Izmir in der Türkei. Dort arbeiten circa 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in drei Werken. Sie stellen jährlich mehr als neun Millionen Aluminiumfelgen her. Das Unternehmen hat bereits einen deutschen Standort in Frankfurt. Heute kommt ein neues Standbein in Bremen hinzu: Das neue Kommissionslager wird feierlich im Güterverkehrszentrum Bremen eröffnet. Hier werden zunächst 22 Mitarbeitende tätig sein.

Willkommen an der Weser (v.l.n.r.) – Ruhi Deniz, Handelsattaché des türkischen Generalkonsulats in Hannover, Andreas Heyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, Ünal Kocaman, CEO CMS Jant ve Makina Sanayi A.S., Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, und Berat Ösen, Vorstandsvorsitzender CMS, weihten den neuen Standort des türkischen Unternehmens ein.
Willkommen an der Weser (v.l.n.r.) – Ruhi Deniz, Handelsattaché des türkischen Generalkonsulats in Hannover, Andreas Heyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, Ünal Kocaman, CEO CMS Jant ve Makina Sanayi A.S., Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, und Berat Ösen, Vorstandsvorsitzender CMS, weihten den neuen Standort des türkischen Unternehmens ein.

Die in Izmir produzierten Felgen kommen per Containerschiff nach Bremerhaven und gelangen über das neue Lager zu den Automobilherstellern in Deutschland. "Wir freuen uns, mit CMS ein weiteres internationales Unternehmen der Automotive-Branche in Bremen zu begrüßen", sagt Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen der Freien Hansestadt Bremen. "Die Ansiedlung zeigt, dass das Land Bremen mit seinen leistungsstarken Häfen auch im Ausland als Logistikstandort für Exporte nach Europa ein wichtiger Partner ist." Unter anderem beliefert CMS bundesweit Unternehmen wie Daimler, Volkswagen, Audi und BMW mit etwa 1,5 Millionen Felgen pro Jahr.

Die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH steht seit längerer Zeit über ihr Bremeninvest-Büro in Izmir mit dem Unternehmen in Kontakt und hat die Ansiedlung begleitet. "Das ist ein schöner Erfolg unserer Aktivitäten in der Türkei", so Andreas Heyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der WFB. "Durch unser Büro in Izmir schaffen wir es, Unternehmen schon vor Ort von den Vorzügen des Wirtschaftsstandortes Bremen zu überzeugen." Seit 2011 unterhält die WFB Wirtschaftsförderung Bremen zusammen mit der Deutsch-Türkischen Industrie- und Handelskammer eine gemeinsame Repräsentanz in Izmir.

Rund 1,5 Millionen Felgen pro Jahr liefert das Unternehmen CMS im Jahr deutschlandweit aus. Einen kleinen Eindruck bekamen die Gäste bei einer Führung durch das Kommissionslager in Bremen.
Rund 1,5 Millionen Felgen pro Jahr liefert das Unternehmen CMS im Jahr deutschlandweit aus. Einen kleinen Eindruck bekamen die Gäste bei einer Führung durch das Kommissionslager in Bremen.

Im Anschluss an die offizielle Eröffnung empfing Senator Günthner die Gäste im Rathaus. Auch der Handelsattaché des türkischen Generalkonsulats in Hannover, Ruhi Deniz, war anwesend. "Diese Neuansiedlung ist ein gutes Beispiel für die gute und enge Zusammenarbeit zwischen Bremen und der Türkei", betont Günthner. "Bereits seit 21 Jahren besteht die Städtepartnerschaft mit Izmir."

Regelmäßige Delegationsreisen dienen der Kontaktpflege und dem Austausch auf verschiedenen Ebenen. So war Senator Günthner zuletzt im Januar 2016 in Izmir, um sich vor Ort über die wirtschaftlichen Entwicklungen zu informieren. Nicht nur die Automobil-Branche bietet eine gute Plattform für intensive Beziehungen, auch auf dem Gebiet der Windenergie sind Aktivitäten zu verzeichnen. So hat sich jüngst das Bremer Unternehmen MigOffensive International GmbH in Izmir niedergelassen, um dort Qualifizierungen für die Windbranche anzubieten. Izmir steht vor der Gründung eines Clusters zur Förderung und Stärkung der Windenergie, die in Bremen vorhandene Expertise kann dabei unterstützend wirken und es ergeben sich Geschäftschancen für die bremische Wirtschaft. Auch die Polizei pflegt seit Jahren einen Austausch, ebenso wie auf sportlicher Ebene ein Fußballteam aus Izmir am One Nation Cup teilgenommen hat, der regelmäßig vom Sportgarten organisiert wird.

2017 ist ein Empfang zum Tag der Deutschen Einheit in Izmir in Planung.

Verantwortlich: Juliane Scholz, Pressesprecherin und Leiterin Unternehmenskommunikation, WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, Telefon 0421- 96 00 128, juliane.scholz@wfb-bremen.de

Über Bremeninvest: Bremeninvest ist die internationale Marke, unter der die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH den Wirtschaftsstandort Bremen im Ausland vermarktet. China und die Türkei sind neben den USA die drei Länder, in denen die Wirtschaftsförderer aktiv für Bremen werben, Ansiedlungsvorhaben begleiten und Kooperationen mit bremischen Unternehmen stützen. Die WFB betreibt in Shanghai, Izmir und der US-Stadt Huntsville jeweils ein "Bremen-Office".

Weitere Informationen: www.wfb-bremen.de

Fotos: WFB / Jan Rathke