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Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa

Günthner besucht KompeTanz: Premiere am 4. März in der Schwankhalle

16.02.2016

Soziale Schlüsselkompetenzen durch Tanzen zu vermitteln und Menschen mit Behinderungen Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen, dies sind Ziele des Projektes KompeTanz, das 2015 vom Verein Tanzbar Bremen initiiert wurde. Zur Probe des kurz vor der Uraufführung stehenden Tanzstückes "Sommernacht" kam Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, heute (Dienstag, 16. Februar 2016) in die Schwankhalle in der Bremer Neustadt. "Das Projekt stößt bereits auf bundesweites Interesse, da die Integration von Menschen mit Behinderungen in kreativen Berufen nach wie vor eine Ausnahme ist", kommentiert Günthner seinen Probenbesuch. "Wenn das Modellvorhaben erfolgreich ist und wirtschaftlich tragfähig, kann daraus ein Integrationsprojekt mit Vorzeigecharakter werden."

Senator Günthner im Kreis der Tänzerinnen und Tänzer von KompeTanz. Auch der Landesbehindertenbeauftrage, Dr. Joachim Steinbrück, nahm an dem heutigen Besuch in der Schwankhalle teil
Senator Günthner im Kreis der Tänzerinnen und Tänzer von KompeTanz. Auch der Landesbehindertenbeauftrage, Dr. Joachim Steinbrück, nahm an dem heutigen Besuch in der Schwankhalle teil

Neben der Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderungen geht es dem Team von Tänzern und Sozialpädagogen um die Verbesserung des Übergangs von Schule in eine Ausbildung oder eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, dazu können Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf ein Praktikum bei Tanzbar absolvieren. Dazu kommen konkrete Angebote für Schulen mit Workshops und Fortbildungsveranstaltungen.

Das Tanzstück "Sommernacht" in Anlehnung an Shakespeares Komödie "Ein Sommernachtstraum" ist eine Reise in eine von Machtspielen und Manipulation geprägte Welt. Acht Tänzerinnen und Tänzer mit und ohne Behinderungen entführen die Besucher in ein Zwischenreich, in dem die Grenzen zwischen Traum und Realität verschwimmen.

Finanziert wird das Projekt KompeTanz aus Mitteln der Ausgleichsabgabe, die Unternehmen zahlen müssen, wenn sie ab einer Betriebsgröße von zwanzig Mitarbeitenden keinen Arbeitsplatz für Menschen mit Behinderung anbieten. Unternehmen müssen die Ausgleichsabgabe ans Integrationsamt abführen. Unter der Federführung des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen werden diese Mitteln Initiativen und Integrationsprojekten eingesetzt, um Menschen mit Behinderungen Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen.

Foto: Pressereferat, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen