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Bürgermeister Sieling besucht Gestra AG in Findorff - Unternehmen setzt sich für Flüchtlinge ein

27.01.2016
Rundgang durch die Produktion: Anja Hemmer erklärt Bürgermeister Sieling, worauf es bei der Warenabnahme ankommt; rechts im Bild Lutz Oelsner, Vorstandsvorsitzender Gestra AG
Rundgang durch die Produktion: Anja Hemmer erklärt Bürgermeister Sieling, worauf es bei der Warenabnahme ankommt; rechts im Bild Lutz Oelsner, Vorstandsvorsitzender Gestra AG

Bei einem Firmenbesuch bei der Gestra AG erhielt Bürgermeister Carsten Sieling am Mittwoch (27. Januar 2016) einen Einblick in das Unternehmen in Findorff. Lutz Oelsner, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens und Betriebsratsvorsitzende Katja Pilz stellten dem Bürgermeister das Portfolio des Unternehmens vor und zeigten während eines Rundgangs die unterschiedlichen Produktionsbereiche. Rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren am Standort in Bremen Armaturen und Regelungstechnik für die Dampf- und Kondensatwirtschaft. In einer eigenen Ausbildungswerkstatt bildet das Unternehmen 20 Auszubildende aus.

Besonders beeindruckt war der Bürgermeister von der Verbundenheit der Angestellten mit dem Betrieb. Viele der Beschäftigten arbeiten seit ihrer Ausbildung bei Gestra. "Mittelständische Unternehmen wie Gestra mit hoch qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind wichtig für den Industriestandort Bremen. Sowohl die Geschäftsführung wie auch die gesamte Belegschaft sorgen mit großem Engagement und hoher Eigenverantwortung für ein gutes Betriebsklima."

Angesichts der aktuellen Flüchtlingssituation wird das Unternehmen in den kommenden drei Monaten jungen Menschen im Rahmen eines Praktikums die Möglichkeit geben, den Betrieb und die Arbeitsmethoden kennenzulernen. Im Sommer 2016 sollen dann auch zwei Ausbildungsplätze an Flüchtlinge vergeben werden. "Wir brauchen Unternehmen, die gemeinsam mit uns die Chancen sehen, und bereit sind, jungen Geflüchteten eine Perspektive zu geben", so Sieling.