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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Initiative gegen Stadtverschmutzung durch Hundekot

09.06.2004

Mit einer neuen Initiative will die Leitstelle Saubere Stadt beim Senator für Bau, Umwelt und Verkehr, die Beseitigung von Hundekot erleichtern. An zunächst 47 Standorten werden in dieser Woche Hundekotsammelbehälter aufgestellt. Schwerpunkte sind hierbei die Stadtteile Hemelingen Östliche Vorstadt, Walle und Vegesack. Zunächst handelt es sich um ein Projekt, dass für ein halbes Jahr als Versuch durchgeführt wird, um zu einer nachhaltigen Verbesserung besonders belasteter Bereiche zu kommen. Nach einer Auswertung soll entschieden werden, ob und wo dauerhaft Hundekotbehälter aufgestellt werden sollen. Ein entscheidendes Kriterium für die Auswahl der Standorte waren Bürgerbeschwerden aus den Bezirken.

Das Thema Hundekot gehört zu den häufigsten Klagen, die an die Leitstelle Saubere Stadt herangetragen werden. Insbesondere auf öffentlichen Gehwegen und Plätzen sowie im Straßenbegleitgrün und in Parkanlagen sind die Hinterlassenschaften durch Hunde ein ständiges Ärgernis.

Senator Eckhoff wies darauf hin, dass das Aufstellen der Behälter ein Angebot an alle Hundehalter sei. „Auch wenn sich zahlreiche Halter verantwortungsvoll mit ihrem Vierbeiner im öffentlichen Raum bewegen, gibt es doch allen Anlass, das Problem mit neuen Initiativen anzugehen.“

Nach dem Ortsgesetz über Tierhaltung ist jeder Hundehalter verpflichtet, die Verunreinigungen seines Hundes unverzüglich zu beseitigen. Die dazu erforderlichen Vorrichtungen sind stets mitzuführen. Bei Nichtbeachtung muss zukünftig mit empfindlichen Geldstrafen gerechnet werden.
Die von der Freien Hansestadt Bremen erhobene Hundesteuer ist nicht zweckgebunden und dient daher nicht der Finanzierung der Hundekotbeseitigung.