Sie sind hier:
  • Deutscher Verkehrsplanungspreis 2010 geht nach Bremen

Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Deutscher Verkehrsplanungspreis 2010 geht nach Bremen

Konzept und Gestaltung der mobil.punkte gewürdigt

19.11.2010

Bis zum letzten Moment wurde die Entscheidung zum Verkehrsplanungspreis 2010 geheim gehalten. Auf der Jahrestagung der Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung SRL in Berlin wurde die Entscheidung der Jury bekannt gegeben: Der Verkehrsplanungspreis 2010 geht an Bremen für den Car-Sharing-Aktionsplan und die Gestaltung der mobil.punkte. „Bremen zeigt eine neuartige und innovative Verknüpfung von städtischen Verkehrsmitteln “ so die Jury zum Aktionsplan Car-Sharing. Zudem hob die Jury die durchgängige Gestaltung der mobil.punkte und die mit dem Car-Sharing einhergehende Reduzierung der Parkplatznachfrage hervor.
Bremen möchte mit dem Aktionsplan Car-Sharing die Entwicklung von Car-Sharing unterstützen und bis zum Jahr 2020 mindestens 20.000 Car-Sharer erreichen.

Michael Stein, Vorsitzender der Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung und Kerstin Haarmann VCD-Bundesgeschäftsführerin überreichen Michael Glotz-Richter (v.r.), Referent für nachhaltige Mobilität beim Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa den Deutschen Verkehrsplanungspreis 2010
Michael Stein (Mi.), Vorsitzender der Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung, und Kerstin Haarmann (li.), VCD-Bundesgeschäftsführerin, überreichen Michael Glotz-Richter, Referent für nachhaltige Mobilität beim Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa den Deutschen Verkehrsplanungspreis 2010

„Entscheidend sind die Entlastungen von Straßenraum und Umwelt“ zeigte sich Umweltsenator Reinhard Loske erfreut über den Verkehrsplanungspreis. „In 2020 können wir damit eine Entlastung in der Parkraumnachfrage von rund 5.000 bis 6.000 PKW erwarten“. Im 2010 wurden alleine sieben neue mobil.punkte als Car-Sharing-Stationen im öffentlichen Straßenraum umgesetzt, wo über 40 weitere Autos des Bremer Car-Sharing-Anbieters cambio Platz finden können.

Das Zusammenspiel von Stadtraumgestaltung und Verkehrsplanung stand unter dem Begriff ‚mobil im Quartier’ im Mittelpunkt der diesjährigen Auslobung durch die Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung SRL und den Verkehrsclub Deutschland VCD. Car-Sharing wird hier als wichtiges Element gesehen, um den Straßenraum vom Parken zu entlasten und das Mobilitätsangebot vielfältig zu gestalten. Bremen ist die erste Stadt, die einen Fachplan zur Car-Sharing Entwicklung erstellt hat.

Foto: Senator für Umwelt