Sie sind hier:
  • Senator Neumeyer startet „Entschilderung“ in Huchting

Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Senator Neumeyer startet „Entschilderung“ in Huchting

18.09.2006

Nachdem im Ortsteil Oberneuland in den vergangenen Wochen 158 überflüssig gewordene Straßenschilder abgebaut worden sind, folgt jetzt Huchting. Am Mittwoch, 20.09.2006, wird der Senator für Bau, Umwelt und Verkehr, Ronald-Mike Neumeyer, das erste von insgesamt 218 Schildern entfernen, die in Huchting überflüssigerweise das Ortsbild „zieren“.

Mit dem Abbau überzähliger Verkehrsschilder im Stadtgebiet Bremen soll die Gesamtanzahl auf das verkehrlich notwendiges Maß beschränkt, die Verkehrssicherheit durch verbesserte Übersichtlichkeit und Verständlichkeit und die Akzeptanz bestehender Verkehrsanordnungen erhöht werden.

Wie berichtet (s. unsere Pressemitteilung-Ausgabe Nr. 6 vom 01.09.2006) wurde im Rahmen eines Pilotprojektes zunächst die vorhandene Beschilderung der Stadtteile Huchting und Oberneuland durch ein beauftragtes Ingenieurbüro untersucht, deren Ergebnis sich wie folgt darstellt:

Im Bereich Oberneuland waren von 1245 Schildern 13,5 % entbehrlich. In Huchting sind von 1930 Schildern 218 (entspricht 11,3 %) zum Abbau vorgesehen. Im Zuge der Überprüfung wurde darüber hinaus als Nebeneffekt der Änderungsbedarf bei den vorhandenen Schildern erfasst. In in Huchting ist etwa jedes 20ste Schild nicht mehr auf der aktuellen Höhe der Zeit.

Um den Optimierungsprozess auch zukünftig fortsetzen zu können, wird die verbleibende Beschilderung in eine Datenbank beim ASV überführt, die durch Fortschreibung jede Änderung im Beschilderungsbestand dokumentiert.

Der Schilderabbau in Bremen wird nach den Pilotprojekten in Oberneuland und Huchting systematisch fortgesetzt. Im Hinblick auf die personellen und finanziellen Ressourcen ist eine schrittweise über mehrere Jahre verteilte Überarbeitung des Stadtgebietes geplant. Hierzu sind im nächsten Schritt für den Bearbeitungszeitraum Ende 2006/2007 zwei weitere Stadtteile (Vegesack und Neustadt) vorgesehen.