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Senatskanzlei

Bürgermeister Böhrnsen: Airportstadt ist eine Erfolgsgeschichte

03.09.2014

Bei seinem Besuch in der Bremer Airportstadt am Dienstag, 2. September 2014, hat sich Bürgermeister Jens Böhrnsen über die Arbeit von drei dort ansässigen Unternehmen informiert. Böhrnsen nutzte den Besuch, um sich von den Firmen berichten zu lassen, wie zufrieden sie in dem Quartier sind. Begleitet wurde er dabei von der Interessengemeinschaft Airportstadt, vertreten durch Uwe A. Nullmeyer, Geschäftsführender Vorstand, und Marco Pfleging, Vorstandsvorsitzender der Interessengemeinschaft Airporstadt sowie Ortsamtsleiterin Annemarie Czichon. Die Interessengemeinschaft informierte den Bürgermeister über ihr Engagement für den aufstrebenden Bremer Stadtteil. Böhrnsen: "Die Airportstadt und unser Flughafen sind eine Erfolgsgeschichte. Es ist spannend zu sehen, was hier in den vergangenen Jahren alles passiert ist."

Bauzeichnerin Petra Matzko erklärt Bürgermeister Böhrnsen ein am Computer erstelltes 3D-Modell eines Gebäudes, jpg, 40.7 KB
Bauzeichnerin Petra Matzko erklärt Bürgermeister Böhrnsen ein am Computer erstelltes 3D-Modell eines Gebäudes

Die erste Station des Besuches führte den Bürgermeister in die pb+ Ingenieurgruppe AG, ein mittelständisches Unternehmen mit über 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Vorstandsmitglied Dr.-Ing. Manfred Arend informierte über das breite Spektrum des Planungsbüros, das seit 60 Jahren in Bremen tätig ist. Böhrnsen bekam bei seinem Rundgang einen Eindruck von den interessanten Projekten des Unternehmens. Zudem berichtete Arend, dass sie durch Lehrtätigkeiten an der Hochschule Bremen auch immer wieder aktive Nachwuchsgewinnung betreiben: Das Unternehmen freut sich über eine geringe Fluktuation.

In der Flugzeughalle von Altas Air Service: Vorstand Dr. Nicolaus von Mende (li.) erläutert die Wartung von Flugzeugen, jpg, 49.1 KB
In der Flugzeughalle von Altas Air Service: Vorstand Dr. Nicolaus von Mende (li.) erläutert die Wartung von Flugzeugen

Das nächste Unternehmen auf dem Besuchsprogramm war die Atlas Air Service AG, die am Bremer Flughafen ein Servicecenter mit 18 Stellplätzen für Geschäftsreiseflugzeuge betreibt. Bei einem Gang durch die Flugzeughalle erklärte Dr. Nicolaus von Mende, Vorstand des Unternehmens, die umfangreichen Serviceleistungen der Atlas Air Service AG. Im Gespräch mit dem Hallenmeister informierte sich der Bürgermeister über die Wartung von Flugzeugen. Auch der Bereich der Berufsausbildung war Thema: Das Unternehmen bildet derzeit 15 junge Menschen aus, die nach ihrer Ausbildung gerne bei Atlas bleiben.

Gesprächsrunde mit Bürgermeister Böhrnsen (3. von re.) beim BG Unfallambulanz und Rehazentrum Bremen , jpg, 40.6 KB
Gesprächsrunde mit Bürgermeister Böhrnsen (3. von re.) beim BG Unfallambulanz und Rehazentrum Bremen

Als letzte Station stand die BG Unfallambulanz und Rehazentrum Bremen auf dem Programm. Begrüßt wurde Bürgermeister Böhrnsen von den Geschäftsführern, Michael Neumann und Jürgen Brötje sowie von den Vorsitzenden des Trägervereins - Verein für berufsgenossenschaftliche Heilbehandlung Bremen e.V. -, Inge Bogatzki und Christian Hansen. In einer Gesprächsrunde informierten sie Bürgermeister Böhrnsen über ihr Leistungsspektrum. Die Kernkompetenz des Zentrums liegt in der ambulanten und unfallchirurgischen Versorgung und Rehabilitation nach Arbeits-, Wege- und Schulunfällen.

Böhrnsen zeigte sich beeindruckt über die Synergieeffekte, die die Interessengemeinschaft für die Airportstadt erwirkt. "Sie stärken das Profil dieses interessanten Standortes und fördern die Vernetzung unter den einzelnen, doch sehr unterschiedlichen Unternehmen", lobte Böhrnsen die Arbeit der Interessengemeinschaft.

Hintergrund
Die Airportstadt ist eine der wichtigsten Wirtschaftsstandorte in Bremen. Rund 500 Unternehmen mit ca. 16.500 Beschäftigten sind hier zuhause. Es sind Global Player, mittelständische Unternehmen, Start-ups, Studierende, Branchen der Luft- und Raumfahrtindustrie, Logistik und Forschung, eine Hochschule, der international ausgerichtete City Airport Bremen, sowie Dienstleister und Logistikunternehmen.

Foto: Senatspressestelle