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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Bremer Stadtdialog - Anmerkungen zur neuen Veranstaltungsreihe

15.09.2005

„Bremen braucht einen Stadtdialog“ hatte das Bremer Zentrum für Baukultur (b.zb) bei einer Veranstaltung anlässlich seines einjährigen Bestehens gefordert. Senatsbaudirektor Uwe Bodemann hat diese Idee aufgegriffen und zusammen mit dem b.zb einen Initiativkreis gegründet, der die Veranstaltungen vorbereitet.


Dem Initiativkreis gehören Vertreterinnen und Vertreter wichtiger Institutionen aus dem Bremer Bau- und Planungsbereich an:

+ Architektenkammer

+ Bremer Zentrum für Baukultur (b.zb)

+ Bund Deutscher Architekten (BDA)

+ Bund Deutscher Baumeister (BDB)

+ Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (BDLA)

+ Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL)

+ Fachbereich Architektur der Hochschule Bremen (FA/HSB)

+ Senator für Bau, Umwelt und Verkehr (SBUV)


Warum ein Stadtdialog?


Fragen des Bauens und der Stadtgestaltung gehen alle an und interessieren häufig auch viele Menschen. Nur hat man nicht immer das Gefühl, gut informiert zu sein. Diese Diskrepanz zwischen Interesse und Information gilt es aufzuheben. Mit der Veranstaltungsreihe „Bremer Stadtdialog“ wird der Versuch unternommen, brennende, strittige oder für die Allgemeinheit interessante Fragen des aktuellen Planungs- und Baugeschehens zeitnah, kompetent und allgemeinverständlich aufzugreifen.


Der Stadtdialog findet in Form von Podiumsdiskussionen statt. Ein Impulsreferat führt in das jeweilige Thema ein und entwickelt pointierte Thesen bzw. Fragen für die anschließende Diskussion. Auswärtige und bremische Fachleute, Beteiligte und Betroffene auf dem Podium repräsentieren die unterschiedlichen Aspekte des jeweiligen Themas. Auch das Publikum wird in die Diskussion einbezogen.


Geplant sind jährlich acht Veranstaltungen in zwei Serien im monatlichen Turnus. Veranstaltungsort ist der Rote Salon im Kulturforum des Speicher XI.


Ausblick auf die weiteren Veranstaltungen 2005:


2. Veranstaltung: 25. Oktober 2005 um 19 Uhr im Roten Salon, Kulturforum Speicher XI, Segment 1, 3. Obergeschoss


Thema: Kunsthallenanbau – der Wettbewerb ist entschieden. Erörterung der prämierten Arbeiten und der weiteren Perspektiven.



3. Veranstaltung: 29. November 2005 um 19 Uhr im Roten Salon, Kulturforum Speicher XI, Segment 1, 3. Obergeschoss


Thema: Rückbau Tenever. Zwischenbilanzen aus der Sicht der Beteiligten




Das b.zb Bremer Zentrum für Baukultur informiert:

Bremer Stadtdialog


Der Bremer Stadtdialog ist eine neue Veranstaltungsreihe zu aktuellen Themen der Architektur und Stadtplanung in Bremen.


Auftaktveranstaltung am 20. September 2005 um 19 Uhr im Roten Salon, Kulturforum Speicher XI, Segment 1, 3. Obergeschoss


Thema: Das neue Stephaniviertel – Chance für die Stadtentwicklung


Eine Ausstellung über die Ergebnisse des Architekturwettbewerbs zum Radio Bremen-Neubau ist ab 18 Uhr im Vorbereich des Roten Salons zu besichtigen. Sie läuft anschließend vom 22. 9. – 7. 10. 2005 im Foyer des StadtplanungsCenters (ehem. Siemenshochhaus), Contrescarpe 72 Mo.- Fr. von 10 – 18 Uhr.


Zum Thema:

Radio Bremen-Baustelle, Umbau des Bamberger Hochhauses, Baustelle neues Parkhaus am Doventor, Wettbewerb Umbau Saturn-Gebäude, Wettbewerb Brillisimo, Erweiterung der Schlachte, Umbau der Jugend-herberge, Verlängerung der Straße Am Wall in die Hafenvorstadt und und und – in der westlichen Innenstadt tut sich zu Zeit einiges. Unter dem Label „Medienquartier“ soll sich hier, zwischen Brill und Stepani-Kirche, Wall und Weser, ein innerstädtischer Problemfall in ein urbanes Stadtviertel von ganz eigenem Charakter verwandeln: das neue Stephaniviertel.


Die Erwartungen sind groß. Das attraktiv gelegene Gebiet weckt Hoffnungen auf eine lebendige Mischung aus Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Kultur. Aber auch Sorgen, Ängste und Bedenken verbinden sich mit dem Umwandlungsprozess. Ist ein Medienquartier in Bremen tragfähig? Werden die neuen und alten Quartiersnutzer und -bewohner konfliktfrei miteinander umgehen? Wie ist der Telekom-Komplex in das gewandelte Quartier zu integrieren? Solche und ähnliche Fragen werden Experten, Betroffene und Interessierte in einer Podiumsdiskussion erörtern.


Bausenator Jens Eckhoff eröffnet die Veranstaltung mit einem Grußwort.


Senatsbaudirektor Uwe Bodemann wird die Diskussion mit einem Impulsreferat einleiten, in welchem er neben einem historischen Abriss zum Thema mit einigen Kernthesen einen Ausblick auf die Entwicklungschancen des Quartiers aus der Sicht der Stadtplanung skizziert.


Die Besetzung des Podiums ist so gewählt, dass wichtige Teilaspekte durch kompetente Persönlichkeiten repräsentiert werden.


Es diskutieren:

Heinz Glässgen (Intendant Radio Bremen)

Jürgen Böge (Architekt der Neubauten von Radio Bremen)

Louis Ferdinand von Zobeltitz (Pastor der Stephani-Gemeinde)

Jürgen Lüthge (BREBAU, Investor in der westlichen Innenstadt)

Barbara Loer (Leiterin der Volkshochschule)

Dieter Läpple (Stadtsoziologe TU Harburg)

Moderation: Theo Schlüter (Radio Bremen)