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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Pressemitteilung mit Foto Die Nominierten stehen fest: Wer gewinnt den Bremer Umweltpreis 2005?

13.09.2005

Bremens acht beste Umweltprojekte bei Karstadt präsentiert - Drei Wochen lang beim Gewinnspiel mit raten und selbst gewinnen

Umweltschutz „made in Bremen“ heißt es, wenn die Bremer Karstadt-Filiale in ihren Schaufenstern an der Obernstraße ab heute die Unternehmen der Endrunde des diesjährigen Bremer Umweltpreises präsentiert. Dieser gehört mittlerweile zu den Spitzenpreisen im Umweltbereich und auch die Finalisten 2005 können sich sehen lassen: aus Bremerhaven haben sich die swan-technology GmbH, die WindForce GmbH und Seestadt Immobilien qualifiziert. Lipp+Langeworth, die Bremer Entsorgungsbetriebe, die prosys° GmbH, die b.r.m. business resource management Technologie- und Managementberatung sowie die Rohm and Haas Deutschland GmbH sind aus Bremen dabei. Wer von ihnen letztlich das Rennen macht, können Bürgerinnen und Bürger drei Wochen lang beim Gewinnspiel „Publikumstipp“ mit raten und dabei tolle Preise gewinnen.



Senator für Bau, Umwelt und Verkehr, Jens Eckhoff, Harm Wurthmann von der Koordinierungsstelle `partnerschaft umwelt unternehmen` sowie Heinz-Jürgen Wagner, Geschäftsführer der Karstadt Warenhaus AG freuen sich mit den Finalisten des Bremer Umweltpreises 2005



Die acht nominierten Projekte und Unternehmen

Von den 41 Bewerbungen nominierte ein 16-köpfiges unabhängiges und aus bundesweiten Wirtschafts- und Umweltexperten zusammengesetztes Fachgremium folgende acht Firmen für den Bremer Umweltpreis 2005:


  • 40 Prozent Energieeinsparung bei gleicher Leistung, wartungsfreundlich, absturzfrei und Platz sparend: mit einem neuartigen Betriebskonzept für die Servertechnologie von High-End-Rechenzentren qualifiziert sich die b.r.m. business resource management Technologie- und Managementberatung für das Finale des Bremer Umweltpreises 2005.


  • Die „Tour de Müll“ macht die Bremer Entsorgungsbetriebe zum Finalisten. Das Umweltbildungsangebot richtet sich hauptsächlich an Kinder und Jugendliche und regt mit einer Mischung aus Erlebnisorientierung und Information zu umweltfreundlichem Verhalten im Alltag an.


  • Waschen, schneiden, föhnen und das alles mit 30 Prozent Wasserersparnis und unter Einsatz von rein ökologischen Pflegeprodukten. Der Friseurbetrieb Lipp + Langeworth sichert sich mit seinem ganzheitlichen Ansatz, Professionalität, Wirtschaftlichkeit und Ökologie unter einen Hut zu bringen, seinen Platz unter den acht Nominierten.


  • Belastetes Abwasser reinigen ohne chemische Zusätze mit einem Fotokatalyse-Verfahren, das hat sich die prosys° GmbH von der EU patentieren lassen. Licht, Luft und Farbstoff sind die Elemente, mit denen es prosys° ins Finale schafft.


  • Die Rohm and Haas Deutschland GmbH qualifiziert sich mit ihrer Lösemittelrückgewinnungsanlage „LÖRG“ für den Bremer Umweltpreis 2005. Diese vermeidet eine energieintensive und emissionsreiche Nachverbrennung mit Heizöl und trägt somit erheblich zur Klima- und Umweltentlastung bei.


  • Die Seestadt Immobilien schafft es als eines der drei Bremerhavener Unternehmen ins Finale. Sie führt an 38 Schulen das Energiesparprogramm „3/4plus“ durch und reduziert damit den Verbrauch von Energie und Wasser um bis zu 20 Prozent. Gleichzeitig lernen die Schüler so energiesparendes Verhalten im Alltag.


  • Boote leicht und vor allem umweltfreundlich säubern: die Schiffswaschanlage der swan-technology GmbH reinigt Motor- und Segelyachten im Wasser ohne den Einsatz von chemischen Mitteln. Durch die Verwendung von mechanischen Verfahren wird eine Gewässerbelastung vermieden.


  • Mit der Lichtwellen-Sensortechnik „Fibradapt“ qualifiziert sich die WindForce GmbH für den Bremer Umweltpreis 2005. Damit Windenergieanlagen optimal genutzt werden können, misst sie die Belastung der Rotorblätter, die Anlagen stehen weniger still und die Laufzeiten verlängern sich um 30 Prozent.


    Bereits zum dritten Mal prämiert der Bremer Umweltpreis herausragendes Umweltengagement. Jens Eckhoff, Senator für Bau, Umwelt und Verkehr, ist schon jetzt gespannt, welches der Umweltprojekte letztlich die Jury überzeugt: „Das Spektrum der nominierten Projekte ist charakteristisch für die Vielfalt und Innovationen des betrieblichen Umweltschutzes in Bremen und Bremerhaven.“


    Aber nicht nur die Finalisten hoffen auf einen Preis, denn dieses Jahr können erstmalig Bremerinnen und Bremer mit raten, wer am 18. Oktober wohl mit dem Bremer Umweltpreis 2005 prämiert wird. Getippt wird entweder auf Gewinnspielkarten, die bei Karstadt und in den CityCard-Outlets in der Gastronomie ausliegen oder per Online-Voting unter www.puu-online.de. Nach Bekanntgabe des Umweltpreisgewinners am 18. Oktober kommen alle Gewinnkarten mit dem richtigen Tipp in die Lostrommel. Es winken attraktive Preise wie beispielsweise eine Ballonfahrt, ein Segeltörn, ein Kühlschrank oder eine Waschmaschine der Energieeffizienzklasse A, ein Fahrrad, Inlineskates oder Einkaufsgutscheine, die von zahlreichen Mitgliedern des Umweltnetzwerks ’partnerschaft umwelt unternehmen’ gesponsert sind.


    Sowohl die ’partnerschaft umwelt unternehmen’ als auch der Bremer Umweltpreis unterstreichen Bremens Vorreiterrolle als Umweltstandort. Der vom Senator für Bau, Umwelt und Verkehr initiierte Bremer Umweltpreis wird ermöglicht durch die Bremer Aufbau-Bank GmbH und organisiert vom RKW Bremen e.V. Weitere Unterstützer des Preises 2005 sind die Bremer Energie-Konsens GmbH mit dem Sonderpreis „Energie“, Karstadt Warenhaus AG und die swb AG.



    Ecolo i. A. Koordinierungsstelle ´partnerschaft umwelt unternehmen´ c/o RKW Bremen e.V., Regan Mundhenke, Telefon: 0421/23 00 11 16, Email: regan.mundhenke@ecolo-bremen.de