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Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa | Senatskanzlei

Klarheit über Kellogg´s am Standort Bremen schaffen

21.08.2014

Mit Bedauern haben Bürgermeister Jens Böhrnsen und Wirtschaftssenator Martin Günthner die Entscheidung der Kellogg´s Unternehmensleitung zur Kenntnis genommen, die neue Vertriebszentrale für Nord-Europa in Hamburg anzusiedeln und damit die bislang in Bremen ansässige Zentrale zu schließen. Die Kellogg Deutschland GmbH war 1963 gegründet worden und hatte seitdem ihren Stammsitz in Bremen.

Böhrnsen und Günthner hoben hervor, dass das Land Bremen zahlreichen weltweit operierenden Unternehmen sehr gute Rahmenbedingungen für ihre Aktivitäten bietet. "Bremen ist ein erstklassiger international orientierter Wirtschaftsstandort, der in vielfältiger Weise in die internationalen Verkehrsbeziehungen eingebunden ist. Generalisierende Hinweise auf fehlende Infrastruktur sind deswegen fehl am Platz", so Günthner.

Böhrnsen und Günthner betonten, mit der Unternehmensleitung das Gespräch zu suchen, um über die Gesamtsituation von Kellogg´s am Standort Bremen Klarheit zu schaffen und gegebenenfalls auf neue Notwendigkeiten des Unternehmens reagieren zu können. Böhrnsen: "Wir möchten von der Unternehmensleitung klare Aussagen zur langfristigen Absicherung der Produktion in der Bremer Überseestadt." In den derzeit laufenden Gesprächen mit Gewerkschaft und Betriebsrat müssten die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, den Standort langfristig abzusichern. "Auch in der neuen Unternehmensstruktur muss dem Werk in Bremen auf Dauer eine wesentliche Bedeutung zukommen", so Böhrnsen und Günthner.