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Senatskanzlei

Böhrnsen: Ein guter Tag für Bremen und Niedersachsen

Freie Fahrt durch gute Verkehrsinfrastruktur - Straßenbahnlinie 4 startet nach Lilienthal

01.08.2014

Der 1. August 2014 ist ein großer Tag für die Menschen in Bremen und Lilienthal: Die rund 5,5 Kilometer lange Verlängerung der Straßenbahnlinie 4 von Bremen-Borgfeld bis ins niedersächsische Falkenberg wird eingeweiht und geht in Betrieb. Sie ist die erste Straßenbahnlinie, welche die Landesgrenze zwischen Bremen und Niedersachsen überquert. Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen freut sich: "Das ist ein guter Tag für Bremen und ein guter Tag für Niedersachsen. Die Linie 4 der Bremer Straßenbahn AG verbindet ab heute - über die Landesgrenzen hinaus bis weit nach Niedersachsen hinein - unsere beiden Länder." Böhrnsen erinnerte in diesem Zusammenhang an einen immer noch gültigen Staatsvertrag aus dem Jahr 1930: Bremen und Preußen verpflichteten sich darin zu einer "Zusammenarbeit, als ob Landesgrenzen nicht vorhanden wären."

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Die Straßenbahnlinie 4 startet nach Lilienthal - Ein guter Tag für Bremen und Niedersachsen

Attraktive Metropole Bremen

Bremens Umweltsenator Joachim Lohse: "Durch die Straßenbahnanbindung nach Lilienthal wird der Umweltverbund in der Region Bremen nachhaltig gestärkt. Dies deckt sich voll und ganz mit den Zielen unseres aktuellen Verkehrsentwicklungsplans, der eine komfortable, umwelt- und klimafreundliche Mobilität für alle Menschen in der Region ermöglichen will." Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär aus dem Bundesverkehrsministerium: "Bremen ist eine hochmoderne und attraktive Metropole. Die Verlängerung der Linie 4 nach Lilienthal ist ein wichtiges und gutes Projekt. Beide Seiten werden davon profitieren."

Das Verkehrsangebot wird mit der Einrichtung der Straßenbahn erheblich verbessert. Eine umsteigefreie Fahrt in die Bremer Innenstadt wird gewährleistet, der Fahrkomfort steigt. Zudem fährt die Straßenbahn häufiger als die Linie 30, also zum Beispiel während der Hauptverkehrszeit alle 15 Minuten statt wie bisher im 20-Minuten-Takt oder tagsüber alle 20 Minuten statt im 40-Minuten-Takt. Gleichzeitig nehmen die Umweltbelastungen an den Hauptstraßen ab: Busse und Autos, die sich im Stau mühsam voran quälen, Abgase, Lärm und Verspätungen sollen der Vergangenheit angehören.

Die Straßenbahnlinie 4 bis nach Falkenberg umfasste insgesamt drei Bauabschnitte:

  • Kirchbachstraße – Horner Mühle (1998 eröffnet),
  • Horner Mühle – Borgfeld (2002 eröffnet) und
  • Borgfeld – Falkenberg (2014 eröffnet).

Foto: Senatspressestelle