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Die Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung

Startschuss in Bremen: Gebühren an Parkscheinautomaten per Handy bezahlen

02.02.2005

www.parkschein.de zur Registrierung freigeschaltet

Mit einer symbolischen Freischaltung der 0700-PARKSCHEIN-Nummer hat Bremens Senator für Bau, Umwelt und Verkehr, Jens Eckhoff, heute ein neues technisch innovatives System zur Bezahlung der Parkgebühren freigegeben. Ab sofort können Autofahrerinnen und Autofahrer in der Bremer Innenstadt ihre Gebühren an Parkscheinautomaten per Handy bezahlen. Mit diesem neuen Service, der von der BREPARK angeregt wurde, ist Bremen deutschlandweit Vorreiter. Unter dem Motto „Mobile City Bremen“ werden die Bremerinnen und Bremer in naher Zukunft weitere mobile Dienste nutzen können.


Das Verfahren ist denkbar einfach: Wer seinen Parkschein per Handy ziehen will, kann sich ab sofort unter www.parkschein.de registrieren lassen. Per Handytastatur kann dann an zunächst 45 Parkscheinautomaten in der City (zwischen Altenwall/Tiefer bis zum Stephaniviertel) und vier weiteren Automaten am Bremer Hauptbahnhof problemlos und schnell der Parkschein gezogen werden. Die Zahlung erfolgt auf Grundlage der zentral hinterlegten Kreditkartendaten. Die Verbindungskosten entsprechen denen eines normalen Telefongesprächs.

Der neue Service ist für Privatnutzer praktisch und zeitsparend und ein einfacher Einstieg in künftige weitere mobile Services.

Gewerbliche „Vielparker“ können die gesamte Parkscheinabrechnung ihres Fuhrparks zentral über eine Kreditkartennummer und ohne aufwändige Belegkontrolle abwickeln. Allen Bürgern gibt der neue Service außerdem die Gelegenheit, sich mit einer neuen Technologie vertraut zu machen, die demnächst auch in anderen Bereichen der „Mobile City Bremen“ Einzug halten wird.


„Bremen ist bei der Förderung neuer Technologien eine hervorragende Adresse“, so der Senator für Bau, Umwelt und Verkehr, Jens Eckhoff, bei der Vorstellung des neuen Angebots. „Wir wollen intelligenten Anwendungen der neuen Technologien in Bremen zum Durchbruch verhelfen. Das ist gut für Bremen als Standort für zukunftsorientierte Dienstleistungen, das ist gut für die Bremerinnen und Bremer, die vom besseren Service profitieren. Ich wünsche mir, dass das Handyparken viele Kunden findet.“


Erfolgreich genutzt werden derartige Angebote bereits in Dublin, Edinburgh und Sydney. In Deutschland werden kurzfristig Düsseldorf und Köln dem Bremer Beispiel folgen.