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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Neubürgeragentur bleibt bestehen

02.11.2004

Die Arbeit der Neubürgeragentur wird fortgeführt. Dies hat sich der Senat in seiner heutigen (Dienstag, 2.11.2002) Sitzung beschlossen. Grundlage für den Beschluss war ein umfangreicher Bericht zur Pilotphase von „bremen_service die neubürgeragentur“.

Daraus geht hervor, dass die umfangreichen Aquisitionsmaßnahmen der Neubürgeragentur (NBA) zu den erwünschten Ergebnissen geführt haben. So ist es der NBA in knapp zwei Jahren gelungen, einen Bekanntheitsgrad von 47 Prozent zu erreichen. Die Beurteilung durch die Kunden ist dabei durchweg positiv. Im Ergebnis hat die Arbeit der NBA dazu geführt, dass sich mehr als 500 Personen endgültig für Bremen als Wohnort entschieden haben. Die NBA hat einen Finanzbedarf von einer Million Euro jährlich. Da Bremen im Länderfinanzausgleich Zuwendungen je Einwohner erhält, rechnet sich die Einrichtung einer Neubürgeragentur, bei 300 zusätzlichen Bremerinnen und Bremern, die Ihren Wohnsitz aufgrund der Tätigkeit der NBA in der Hansestadt nehmen.

Der Senator für Bau, Umwelt und Verkehr, Jens Eckhoff, hob hervor, dass die Neubürgeragentur mit der vorgelegten Erfolgsbilanz die Existenzberechtigung belegt habe. „Die Neubürgeragentur hat sich als aktives Marketinginstrument für den Standort Bremen erwiesen. Diese Form des Standortmarketings wird auch in Zukunft wichtig bleiben. Deshalb steht der heutige Senatsbeschluss in der Kontinuität früherer Beschlüsse.“ Eckhoff hob hervor, dass der Erfolg auch ein Ergebnis der Organisationsstruktur der NBA sei, die von einem privaten Dienstleister betrieben wird. „Die Flexibilität und das Engagement der NBA sind beispielhaft. Hier ist ein hervorragendes Beispiel entstanden, dass es sinnvoll ist, Aufgaben der öffentlichen Hand privat erledigen zu lassen.“

Die Finanzierung der NBA wird für die jetzt beschlossene Verlängerung bis Ende 2005 weiterhin über den Fonds für betriebswirtschaftlich rentable Maßnahmen erfolgen. Eine Entscheidung über eine weitere Verstetigung soll im Zuge der Beratungen über die Eckwerte der Haushalte 2006/2007 erfolgen.