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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Wachmannstraße wird umgebaut

16.09.2004

Die Wachmannstraße wird zwischen dem Stern und der Schubertstraße umgebaut. Entsprechenden Plänen des Senators für Bau, Umwelt und Verkehr hat heute (Do. 16.09.2004) die Deputation für Bau und Verkehr zugestimmt.


Konkreter Anlass für das Vorhaben ist der Einsatz der breiteren Straßenbahnfahrzeuge der BSAG auf der Straßenbahnlinie 6. Im Rahmen des Umbaus wird der zum Teil abgängige Abwasserkanal voll funktionstüchtig wiederhergestellt. Die Umbaumaßnahme wird für eine städtebauliche Neuordnung des gesamten Straßenraumes einschließlich der Nebenanlagen genutzt. Hierzu hat es intensive Abstimmungen mit dem Beirat Schwachhausen und den Anwohnern gegeben, die zu Anpassungen bei der Planung geführt haben.


Der Straßenzug Wachmannstraße wird in dem vorgenannten Bereich durch den Umbau räumlich neu gegliedert. Für Radfahrer sind neben der Fahrbahn beidseitig durchgehende Radfahrstreifen, streckenweise auch abgesetzte Radwege, vorgesehen. Im Zusammenhang mit der Hauptradverkehrsroute zur Universität und den prognostizierten Kfz-Verkehrsstärken erweisen sich die Radverkehrsanlagen in der Wachmannstraße als unverzichtbar. Alle Radwegeanlagen werden rot eingefärbt. Die Gehwegbreiten orientieren sich am vorhandenen Zustand.


Für den ruhenden Verkehr sowie für den Lieferverkehr werden hinter den Radwegen, zwischen den vorhandenen und zu pflanzenden Bäumen, neue gepflasterte Längsparkstände geschaffen. Hierdurch wird die Anzahl der Stellplätze, in Abstimmung mit den Anliegern und dem Ortsamt, für den ruhenden Verkehr von ca. 92 auf ca. 77 Stellplätze verringert. Durch die Pflanzung von elf zusätzlichen Bäumen im Straßenraum soll der Alleecharakter des Straßenzuges noch weiter betont werden.

Der Beirates hat dieser Ausbauplanung einstimmig zugestimmt.


Die Baumaßnahme soll im Januar 2005 beginnen und im Oktober/November 2005 bis auf geringe Restarbeiten abgeschlossen werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1,8 Mio. €. Hinzu kommen die von der BSAG zu tragenden Kosten von 2,275 Mio €.


Bausenator Eckhoff hatte die Planungen mit den Anwohnern und Geschäftsleuten vor Ort diskutiert. „Die Wachmannstraße ist eine hervorragende Geschäftsstraße mit Angeboten, die über Schwachhausen hinaus interessant sind. Deswegen kam es darauf an, Planungen zu entwickeln, die den verschiedenen Ansprüchen der Anwohner, der Geschäftsleute und den unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer gerecht werden und dabei auch das Erscheinungsbild der Straße berücksichtigen. Die erreichte Zustimmung zeigt, dass dies gelungen ist.“ Eckhoff kündigte an, dass bei der Durchführung die gute Kooperation mit den Anwohnern durch eine intensive Information fortgesetzt werde, um die baustellenbedingten Belastungen möglichst gering zu halten.