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Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr

Pressemitteilung mit Foto Jens Eckhoff Sommertour

26.07.2004

Letzte (14.) Etappe): Von Obervieland über die Östliche Vorstadt zum Campingplatz

Nach drei Wochen und 350 Kilometern per Rad durch Bremens Stadtteile und Bremerhaven ist am Freitag die Sommerradtour von Senator Jens Eckhoff zuende gegangen. In einer ersten Auswertung hob Eckhoff drei Themenkomplexe hervor. In den meisten Stadtteilen sind Probleme mit dem Durchgangsverkehr ein Hauptthema. Eckhoff: „Dies hat mich in meiner Auffassung bestärkt, dass die Schließung des Autobahnrings mit dem Bau der A 281 höchste Priorität besitzt. Die Bündelung der Verkehre wird sich auf zahlreiche Ortsteile positiv auswirken.“


Bestärkt fühlt sich Eckhoff auch in der Entscheidung, für die Stadtteile ein eigenes Investitionsprogramm aufzulegen. „Es gibt in vielen Bereichen die Notwendigkeit, mit öffentlichen Projekten private Investitionen anzuregen. Deshalb war es wichtig und richtig, in den Haushaltsberatungen für ein solches Investitionsprogramm einzutreten. Dies schafft jetzt die Möglichkeit, in den kommenden Jahren eine Fülle von Einzelmaßnahmen zur Verbesserung der örtlichen Infrastruktur anzugehen.“


Neues Spielschiff am Werdersee: Im Rahmen seiner Stadtteil-Tour hat Senator Eckhoff das neue Spielschiff am Werdersee auf seiner letzten Etappe eingeweiht.


Drittes Thema ist der Bereich Erhalt von privater Bausubstanz. Im Ortsteil Lehe In Bremerhaven ist zu sehen, welche verheerenden Auswirkungen es hat, wenn private Grundstückseigentümer ihre Gebäude verfallen lassen. Dies führt dazu, das ganze Stadtbezirke verwahrlosen.“ Das Thema Stadtumbau bedürfe deshalb dringend der weiteren Konkretisierung. Dabei sei dringend zu prüfen, welcher Einfluss auf Private genommen werden könne, um solche negativen Entwicklungen zu stoppen.“


Zum Abschluss seiner Bremen-Tour hatte Eckhoff auf Einladung des ehemaligen SPD-Bundestagsabgeordneten Konrad Kunick den Campingplatz am Hochschulring besucht und dort die Bitte von Dauercampern entgegengenommen, Notwendigkeit und Zeitpunkt der Verlagerung des Campingplatzes noch einmal zu prüfen. Der Platz sei nach mit seiner hervorragenden Lage im Grünen wie vor gut angenommen. Eckhoff sagte zu, im Zusammenhang mit der Diskussion über den Zeitpunkt der weiteren Erschließung des Bereichs Uni-West auch das Thema Campingplatz noch einmal mit zu erörtern.


Zuvor hatte Eckhoff in einem Zusammentreffen mit Gerold Janssen über eine Verbesserung der Naherholung im Blockland gesprochen. Janssen regte in diesem Zusammenhang an, zwischen dem Kuhgrabensee und der Blocklander Hemmstraße die Lücke im öffentlichen Wegenetz zu schließen, um die Möglichkeiten für Radler und Skater zu verbessern. Eckhoff sagte seine Unterstützung für diesen Vorschlag zu und wird jetzt die Möglichkeiten zur Realisierung prüfen lassen.


Insgesamt zog Eckhoff ein positives Resümee der Wochen auf dem Rad: „Es gab eine Fülle von Anregungen, die mich ansonsten allenfalls auf dem Papier erreichen. Schon deshalb war es eine lohnenswerte Tour, die mit Sicherheit in einer Reihe von Punkten zu konkreten Ergebnissen führen wird.“ Eckhoff kündigte an, dass er die Tour de Bremen in ähnlicher Form in zwei Jahren wiederholen möchte.