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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

10. Etappe Huchting und Neustadt: Straßenbahntrassen, Radwege und eine Straßeneinweihung

20.07.2004

Jens Eckhoff auf Sommertour

Mit einem umfangreichen Programm in Huchting und der Neustadt ist die dritte Woche der Sommertour durch Bremens Stadtteile gestartet. Unter Begleitung von örtlichen Abgeordneten, Ortsamtsleiter und Beiräten besichtigte Eckhoff in Huchting eine Fülle von vor Ort als problematisch empfundenen Verkehrsregelungen. Im Bezug auf mehrere Ampelschaltungen und Kreuzungssituationen sagte Eckhoff eine detaillierte Prüfung durch das Amt für Straßen und Verkehr zu.


Bei einer Besichtigung der Einsenbahntrasse am Willakedamm bekräftigte Eckhoff, dass in diesem Herbst eine Grundsatzentscheidung zur Verlängerung der Linie 1 getroffen werden müsse. „Wir müssen der BSAG die Möglichkeit schaffen, ihre Dienstleistung kostengünstiger anzubieten. Dazu gehört auch, dass wir Buslinien durch Straßenbahnverbindungen ersetzen. Die Verlängerung der Linie 1 verbessert nicht nur das Angebot für die Bürger in Huchting, sondern auch die betriebwirtschaftliche Situation des BSAG.“ Eckhoff erinnerte daran, dass ein in der letzten Legislaturperiode eigens eingesetzter Planungsbeirat unter Beteiligung der Huchtinger Ortspolitik ein eindeutiges Votum für die BTE-Trasse abgegeben habe. „Wenn solche Runden Tische zu einem klaren Ergebnis kommen, müssen diese auch ernst genommen werden“, so Eckhoff.


Bei einem Besuch der Bremer Bauteilbörse hatte Eckhoff sich zuvor über den Stand des Projektes informiert. In diesem Modellprojekt werden gebrauchte Bauteile aufbereitet und an Privatkunden oder gewerbliche Betriebe weitervermittelt. Mit zunehmender Bekanntheit und einer Ausweitung des Angebots hat sich inzwischen die Nachfrage deutlich erhöht. Das Angebot der Bauteilebörse ist auch im Internet unter www.bauteilboerse-bremen.de abzurufen. Derzeit ist beispielsweise eine komplette Ausstattung aus einem Kindergarten in sehr guter Qualität im Angebot. Eckhoff zeigte sich überzeugt, dass die Einrichtung eine gute Chance habe, sich am Markt zu etablieren.


In der Neustadt nutzte Eckhoff die Gelegenheit, die fertiggestellte Hohentorsheerstraße offiziell freizugeben. Er bedankte sich bei den Vertretern der bauausführenden Firmen für die fristgerechte Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts. Mit dem Bau der neuen Straße sei die gesamte Umgebung deutlich aufgewertet worden und durch die Reduzierung des Verkehrslärms habe es auch eine Verbesserung des Wohnwertes gegeben. Die noch ausstehenden Baumpflanzungen werden im Herbst erfolgen.


Im Anschluss an die Freigabe inspizierte Eckhoff mit Vertretern des ADFC die Radwege in der Neustadt. Nachdem es beispielsweise in der Pappelstraße, Westerstraße und demnächst in der Langemarckstraße zu deutlichen Verbesserungen für den Radverkehr gekommen ist, stehen beim ADFC weitere problematische Bereiche wie die Meyerstraße oder die Erlenstraße auf der Wunschliste. Eckhoff verwies in diesem Zusammenhang auf die Zielnetzplanung Fahrrad, mit der das Radnetz in Bremen noch besser gestaltet werden soll.