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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Eckhoff auf abendlicher Sommertour / Tag sieben: Ampelabschaltung in Horn-Lehe

14.07.2004

Müssen nachts immer alle Ampel brennen? Oder ist auch unter Beachtung der Verkehrssicherheit eine ganze Anzahl von Lichtanlagen entbehrlich? Mit dieser Frage hat sich der Senator für Bau, Umwelt und Verkehr, Jens Eckhoff, am Dienstag auf der abendlichen 7. Etappe seiner Sommertour in Horn-Lehe auseinandergesetzt. In Begleitung der Fachleute vom Amt für Straßen und Verkehr und des Ortsamtes sowie von Beiratsmitgliedern gab es ein eindeutiges Ergebnis: Der Verkehrsfluss auf Bremens Straßen kann durch eine Abschaltung zahlreicher Ampeln in den Abendstunden deutlich verbessert werden. Eckhoff: „Eine ähnliche Inspektionstour in der Bremer Neustadt hat ergeben, dass etwa jede zweite Ampel nachts abgeschaltet werden kann. Dies ist inzwischen geschehen. In Horn-Lehe erwarte ich bei genauer Auswertung unserer Tour ein ähnliches Ergebnis.“ Eckhoff hat das Amt für Straßen und Verkehr gebeten, diese Bestandsaufnahme in der ganzen Stadt durchzuführen. „So lässt sich Sprit sparen, es lässt sich Strom sparen, die Verkehrsqualität wird besser. Alles spricht dafür, weitere Ampeln nachts abzuschalten.“


Vor der Ampeltour hatte sich Eckhoff in intensiven Gesprächen im Ortsamt mit aktuellen lokalpolitischen Themen beschäftigt. Ein wesentliches Thema für die weitere Entwicklung Horns ist nach übereinstimmender Ansicht die Zukunft des Bereichs vor Lestra. Eckhoff: „Es ist unstrittig, dass das Stadtteilzentrum von Horn derzeit nicht den Anforderungen entspricht, die aus stadtentwicklungspolitischer Sicht formuliert werden müssen. Wir brauchen eine bauliche Entwicklung, um einen qualifizierten Einzelhandel an dieser Stelle zu stärken.“