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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Senator Eckhoff auf Sommertour / Tag 6: Tunneltrasse, Windenergie und ein Uferpark

14.07.2004

Am sechsten Tag seiner auf drei Wochen angesetzten Tour de Bremen hat der Senator für Bau, Umwelt und Verkehr, Jens Eckhoff, in Seehausen den Verlauf der künftigen Tunneltrasse abgefahren. Durch das unwegsame Gelände nutzte Eckhoff einen Trecker des CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Frank Imhoff, der in Strom einen landwirtschaftlichen Betrieb führt. Eckhoff sprach sich dafür aus, in den weiteren Planungen der Weserquerung eine aktive Beteiligung der betroffenen Bevölkerung zu organisieren. „Es ist unstrittig, dass mit dem Tunnelbau Belastungen auf den Ortsteil Seehausen zukommen. Ich möchte in den anstehenden intensiven Planungsprozess aber erreichen, dass bei Planung und Bau des Tunnels die Interessen der Bevölkerung vor Ort im Rahmen des Möglichen eingebunden werden.“ Gleichzeitig ließ Eckhoff keinen Zweifel daran, dass an der Bauart des Tunnels keine Veränderungen möglich sein werden. „Die Vorplanungen sind mit dem Bund fest verabredet. Alternativen sind nicht finanzierbar. Deshalb muss wegen des überragenden gesamtstädtischen und regionalen Interesses an der geplanten Bauart festgehalten werden.“


Auf dem Weg legte Eckhoff einen Zwischenstopp an der in Strom aufgestellten neuen Windkraftanlage ein. Mit dieser inzwischen 37. Anlage in Bremen, so Eckhoff, unterstreiche Bremen sein großes Engagement an der Förderung der Windenergie.

In Woltmershausen besichtigte Eckhoff die Weser nahe Grünanlage am Westerdeich. Hier sind für das nächste Jahr umfassende Aufwertungsmaßnahmen vorgesehen. So soll mit Mitteln aus dem Spielplatz-Fit-Programm ein modernen Ansprüchen genügender naturnaher Spielbereich entstehen. Darüber hinaus hatte Eckhoff eine weitere gute Nachricht mitgebracht. Die EU hat inzwischen im Rahmen des Interegg-Programm zusätzliche Gelder bewilligt. Projektziel dabei ist die Erneuerung von Flussuferbereichen. Hierbei geht es um eine Öffnung der Fläche zum Stadtteil, Zugänglichkeiten zum Wasser und bessere Spiel- und Sportmöglichkeiten.