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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Klaus Töpfer ist Schirmherr des ‚bremer umweltpreis international’ 2004

03.02.2004

Bewerbungsverfahren ab sofort eröffnet

Bremen als Standort für Umweltkompetenz entwickeln, überregional positionieren und die Zukunft sichern: Mit diesem Motto startet das Land Bremen den ‚bremer umweltpreis international’ 2004. Unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Klaus Töpfer, Direktor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, eröffnet der Senator für Bau, Umwelt und Verkehr Jens Eckhoff heute das Bewerbungsverfahren um die weltweit besten Lösungen im Umweltbereich. Am 23. September 2004 erfolgt die Preisverleihung des von der Bremer Aufbau-Bank gestifteten und mit 35.000 Euro hoch dotierten Umweltpreises.


Der vom Senator für Bau, Umwelt und Verkehr initiierte und dem RKW Bremen organisierte Bremer Umweltpreis wurde 2003 erstmals lokal vergeben. Er unterstreicht Bremens Vorreiterrolle im Bereich innovativer Umwelttechnologien. „Der ‚bremer umweltpreis international’ lenkt einmal mehr die Aufmerksamkeit dieses wichtigen Wirtschaftszweigs auf unser Land“, so Senator Jens Eckhoff. „Mit der Vergabe eines Umweltpreises fördern wir die Entstehung von Unternehmenspartnerschaften und den internationalen Austausch über zukunftsweisende Projekte. Bereits jetzt kommt das unserem Standort und damit auch den Bremerinnen und Bremern selbst zugute. Das besondere Augenmerk auf den Gedanken der Partnerschaft macht diesen Preis in seiner Art weltweit einmalig.“


Bremen hat mit Bundesumweltminister a. D. Klaus Töpfer einen international anerkannten Schirmherrn für den Umweltpreis gewinnen können, der das Engagement der Hansestadt in Sachen Nachhaltigkeit ausdrücklich begrüßt: „Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) unterstützt Bremens Vision, die besten regionalen, nationalen und internationalen Beispiele umweltfreundlicher Innovationen zu finden und bekannt zu machen. Die Welt hat weder die Zeit noch die Ressourcen, das Rad immer wieder neu zu erfinden, wenn es um die Lösung der massiven Probleme geht, die unseren schönen blauen Planeten bedrohen. Eine nachhaltige Entwicklung muss deshalb von uns allen vorangetrieben werden. Wir brauchen jetzt Kreativität, sowohl auf der hochtechnologischen Ebene als auch bei der Anwendung einfacher Umweltstandards. Nur so können wir eine gesunde und lebendige Umwelt, auf die wir alle angewiesen sind, für uns und zukünftige Generationen bewahren.“


Ob Ukraine, Philippinen, Togo oder die USA, die Anfragen aus allen Ecken der Welt können sich schon vor Beginn der Bewerbungsphase um den ‚bremer umweltpreis international’ 2004 sehen lassen. Jetzt sind neben den Bremer und Bremerhavener Unternehmen auch bundesweit Firmen, Initiativen oder Projekte aufgerufen, sich dem internationalen Wettbewerb zu stellen.


Auch in diesem Jahr sponsert die Bremer Aufbau-Bank GmbH das Preisgeld in Höhe von 35.000 Euro. „Nach der erfolgreichen Resonanz auf den Wettbewerb im letzten Jahr hoffen wir auch 2004 auf viele Bewerbungen aus Bremen und Bremerhaven um den Preis. Bremer Firmen können sich mit guten Chancen dem internationalen Vergleich stellen“, weiß Johann Färber, Geschäftsführer der Bremer Aufbau-Bank, die unter anderem an der Finanzierung von innovativen Technologien zur Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes beteiligt ist. Hans Uwo Freese, Aufsichtsratsvorsitzender der Freese AG, Siegerfirma des Bremer Umweltpreises 2003, bestätigt diese Einschätzung und fügt an: „Unternehmerisches Umweltengagement zahlt sich nicht nur für den Betrieb selbst aus, sondern ist letztlich eine gute Investition in die Zukunft.“


Der ‚bremer umweltpreis international’ richtet sich 2004 an Projekte, an denen Unternehmen mit einem Partner aus Wissenschaft, Verwaltung, Politik oder einer Nichtregierungsorganisation beteiligt sind. Die Aktivitäten sollen sich durch freiwilliges Engagement auszeichnen und können von herausragenden technischen Lösungen bis hin zu kreativen Ideen der Kommunikation von Umweltaspekten reichen. Bewerbungen können bis zum 30. April 2004 online unter www.bremen-initiative.de eingereicht werden.



Stimmen zum ‚bremer umweltpreis international’ 2004


Dr. Ignacio Campino,
Leiter Corporate Sustainability and Citizenship Deutsche Telekom:

"Die Nachhaltige Entwicklung braucht viele engagierte Mitstreiter. Der ‚bremer umweltpreis international’ macht Personen und Projekte, die sich für die Nachhaltigkeit erfolgreich und vorbildlich einsetzen, sichtbar. Diese Auszeichnung ist wichtig, weil sie konkrete Beispiele herausstellt, die zur Nachahmung ermuntern. Unternehmen sind wesentliche Stakeholder in der Gesellschaft und tragen eine große Verantwortung für deren nachhaltige Entwicklung. Ich denke, dass die einzigartige Initiative aus Bremen, dieses unternehmerische Engagement mit einem Preis zu prämieren, ein großartiger Impuls zur Förderung der Nachhaltigkeit ist."


Kaarin Taipal, Vorsitzende von ICLEI Finnland:
„Genau diese Art von lokalen Initiativen einer Stadt wie Bremen unterstützt ICLEI sehr gern“


Nicholas You,
Koordinator des Best Practices und Local Leadership Programms UN-Habitat:

„Kommunen müssen eine Schlüsselrolle beim Anschieben neuer umweltfreundlicher Technologien spielen. Bremen ist hierfür ein hervorragendes Beispiel.“


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Ecolo, Regan Mundhenke, Tel.: 0421 23 00 11 16,
E-Mail: regan.mundhenke@ecolo-bremen.de