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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Senator Eckhoff: „Umgestaltete Weserpromenade Tiefer macht Bremen als Stadt am Fluss noch attraktiver für seine Einwohner und Gäste“

07.07.2003

„Durch die gelungene Umgestaltung der Weserpromenade Tiefer wird Bremen als Stadt am Fluss noch attraktiver für seine Einwohner und Gäste“. Mit diesen Worten hat Bausenator Jens Eckhoff am Sonnabend (5.7.2003) bei der Einweihung des 300 Meter langen Abschnitts die wirtschaftliche und städtebauliche Bedeutung des Projekts gewürdigt. Eckhoff: „Bisher besuchten jährlich etwa 2 Millionen Menschen die Schlachte – zu 70 Prozent aus Bremen und der Region, zu weiteren 30 Prozent klassische Touristen. Ich gehe davon aus, dass sich die Besucherzahl mit der neuen Tiefer weiter erhöhen wird“.

Die anderthalb Kilometer lange Schlachte wurde mit dem neu gestalteten Abschnitt Tiefer um weitere 300 Meter ergänzt. Eckhoff: „Damit ist ein wichtiges Bindeglied zwischen der Altstadtpromenade und dem Osterdeich mit seinen dahinter liegenden Wohngebieten geschaffen worden. Auf dem verbreiterten und attraktiver gestalteten Weg mit neuen Bänken und Leuchten können Bürger und Touristen flanieren, auf den neuen Stufen am Ufer kann man jetzt eine Auszeit von der Hektik der Stadt nehmen“.

Die Umgestaltung der Tiefer war mit Projektkosten von 3,5 Millionen Euro verbunden, die je zur Hälfte von der Freien Hansestadt Bremen und der Stiftung „Wohnliche Stadt“ finanziert wurden. Planung und Bauoberleitung wurden von der Hafengesellschaft bremenports wahrgenommen. Es ist vorgesehen, den verbreiterten Weg bis zum Weserstadion fortzusetzen.

Die Gestaltungselemente der Weserpromenade der Unteren Schlachte wurden an der Tiefer aufgenommen und bis zum Binnenschifferdenkmal fortgeführt. Dadurch ergibt sich ein einheitliches und hochwertiges Gesamtbild.

Am ehemaligen Martinianleger entstanden neue Versorgungsanschlüsse für die Berufsschifffahrt. Ein Binnenschiffsliegeplatz musste weichen. Neben dem Theaterschiff sollen die beiden Anleger als Liegeplätze für Flusskreuzfahrtschiffe dienen. Dafür gibt es bereits Anfragen, zum Beispiel für die „Victor Hugo“ auf ihrer Fahrt von Amsterdam nach Minden oder die „Eurostar“, die von Bremen über Weser und Elbe nach Berlin fährt.

Von Bedeutung sind die Anleger auch für Binnenschiffe. Sie haben im Stadtgebiet nur hier die Möglichkeit, ihre Autos abzusetzen. Die Zugangsbrücken können im Notfall auch von Krankenwagen befahren werden.

Senator Eckhoff: „An der Tiefer verbessert Bremen sein kulturelles Angebot“. Das Theaterschiff mit der Gastronomie „Bühne 3“ ist seit November 2002 für Gäste offen. Außerdem bietet die umgestaltete Weserpromenade ein erweitertes Platzangebot für den Antik- und Trödelmarkt.

Eckhoffs Fazit: „Die Umgestaltung der Weserpromenade stärkt die Lebensqualität in Bremen. Innenstadt, Viertel und Weser rücken näher zusammen. Von der gewachsenen touristischen Attraktivität wird auch der Einzelhandel in der City profitieren“.