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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Deputation beschließt Ausbau der Neustadtswallanlagen

22.05.2003

Die Deputation für Umwelt und Energie hat heute (22.5.2003) beschlossen, die Neustadtswallanlagen zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Kleiner Weser neu zu gestalten. Mit dem ersten Bauabschnitt zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Buntenstorsteinweg soll noch in diesem Jahr begonnen werden. Die Gesamtkosten in Höhe von 900.000 Euro werden im wesentlichen mit Mitteln der Stiftung Wohnliche Stadt bestritten.


Ziel der Umbaumaßnahme ist es, diesen Teil der Wallanlagen nach außen zu öffnen. Gegenüber der Hegelstraße wird ein neuer Eingang geschaffen, um die anliegende Wohnbebauung enger anzubinden. Durch eine Neuordnung der Wegeführung soll eine große Park- und Grasfläche entstehen. Ein neuer Spielplatz, der für Hunde nicht zugänglich ist, soll die Attraktivität weiter erhöhen.


In einem weiteren Bauabschnitt südlich des Buntentors, der im Anschluss durchgeführt werden soll, soll die Piepe besser in das Gesamtbild der Neustadtswallanlagen einbezogen werden.


Senatorin Wischer: "Nach der kompletten Überarbeitung der Altstadtwallanlagen und der Umgestaltung des Zentralbereichs der Neustadtswallanlagen ist dies ein weiterer Schritt, um die Wallanlage in ihrer Gesamtheit wieder als Grünen Ring um die Kernstadt erlebbar zu machen."


Grünzug West wird komplettiert


Mit einem weiteren Beschluss hat die Deputation die Weichen für die endgültige Fertigstellung des Grünzugs West gestellt. In dem Teilstück zwischen Ritterhuder Heerstraße und Am Fuchsberg soll eine neue öffentliche Grünverbindung mit Fuß- und Radweg hergestellt werden. Dabei ist geplant, die anliegende Grundschule und die Kirche Oslebshausen durch eine angemessene Gestaltung mit einzubeziehen. Die Fertigstellung des Grünzugs West wird rund 330.00 Euro kosten. Davon trägt die Stiftung Wohnliche Stadt 287.000 Euro.