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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Baudeputation stimmt Bebauungsplan für Wasserwerksgelände zu

Wischer: Bremen profiliert sich mit Wohnen am Fluss


27.02.2003

Aus der Deputation für Bau:

Die Deputation für Bau hat heute (27.2.2003) dem Entwurf des Bebauungsplanes für das alte Wasserwerksgelände auf dem Stadtwerder zugestimmt . Die Senatorin für Bau und Umwelt, Christine Wischer: "Hier wird sich auf einer alten Gewerbebrache ein wunderschönes Wohngebiet entwickeln, innenstadtnah zwischen Werdersee und Weser gelegen an der Nahtstelle zwischen verdichteter Bebauung und großen Naherholungsbereichen. Damit wird sich Bremen weiter als Wohnstadt am Fluss profilieren können."


Mit dem Bebauungsplan werden die Grundlagen für neue Nutzungen auf dem alten Wasserwerksgelände geschaffen. Der Vorschlag sieht folgendermaßen aus: Das Gebiet wird in zwei Wohnungsschwerpunkte für insgesamt etwa 350 Wohneinheiten beiderseits des Wasserturms und einen zentralen gewerblichen Bereich für Büros und Dienstleister unterteilt. Für den Turm selbst wird eine Mischung aus kulturellen Einrichtungen, hochwertigen Dienstleistern und gastronomischen Angeboten angestrebt. Die Festsetzungen zur Zahl der Vollgeschosses variieren und nehmen Bezug auf die umgebenden Stadtstrukturen. Die höheren Gebäude sind mit vier Vollgeschossen der Innenstadt zugewandt, an der kleinen Weser sind auch Gebäude mit drei oder weniger Stockwerken zulässig.


Die Erschließung des Geländes erfolgt über die Werderstraße, die entsprechend der zukünftigen Erfordernisse mit Radewegen und Parkstreifen ausgebaut werden kann. Die interne Erschließung erfolgt über zwei Erschließungsringe, die über eine Querverbindung südlich des Wasserturms miteinander verbunden werden.

Festegesetzt werden in den Bebauungsplan auch umfangreiche öffentliche Grünflächen. So sollen die Grünflächen an der Weser und der Kleinen Weser über einen 50 Meter breiten Grünzug zwischen der Hochschule Bremen und dem Baugebiet miteinander verbunden werden. Diese Neuplanung ermöglicht es, den Neustädter Wallring in Fortsetzung der Piepe bis an die Weser heranzuführen und damit den gegenüber liegenden Wallanlagen ein entsprechendes Pendant zu geben.

Auf dem Gelände wurde bis 1983 Weserwasser zur Trinkwasserversorgung Bremens aufbereitet. Mit zunehmender Verschmutzung der Weser erfolgte die Versorgung überwiegend über Fernleitungen aus dem Bremer Umland. Für die Zukunft wird auf dem Gelände durch das Freihalten von 7.000 Quadratmeter die Option erhalten, ein neues Wasserwerk zu bauen.

Der Bebauungsplan geht jetzt in die öffentliche Auslegung, ehe danach abschließend politisch entschieden werden kann.



Millionen für Straßensanierung


Für die Erhaltung der Straßen, Radwege, Plätze und Wege stehen in diesem Jahr insgesamt 4,528 Mio. € zur Verfügung. Einen entsprechenden Bericht hat heute (Do. 27.2.) die Deputation für Bau zur Kenntnis genommen. Der größte Teil der Summe, 2,3 Mio. €, steht für laufende Unterhaltungsmaßnahmen im insgesamt 1200 Kilometer langen Stadtstraßennetz zur Verfügung. Damit können beispielsweise auch in diesem Jahr besonders umfänglichen Schäden durch das langanhaltende Frostwetter beseitigt werden.

Weitere 1,2 Mio. € stehen für Sanierungsarbeiten an konkret definierten Straßen zur Verfügung. So sollen beispielsweise die Lahnstraße, ein Teilstück der Rockwinkeler Heerstraße und die Deichstraßen im Blockland erneuert werden.