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Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr

Aus dem Senat: Technologiepark kann erweitert werden

14.01.2003

Neuer Campingplatz in Uniseenähe

Der Campingplatz am Hochschulring wird im kommenden Jahr in die Nähe des Unisees verlagert und komplett neu errichtet. Die Reitanlage des Vereins St. Georg kann an ihrem bisherigen Standort bis auf weiteres verbleiben. Um dennoch zu einem späteren Zeitpunkt eine zügige Verlagerung sicherstellen zu können, sollen die planerischen Vorarbeiten für einen Ersatzstandort nördlich des Hochschulrings beginnen. Die Erschließung der Westerweiterung des Technologieparks kann nach derzeitigem Stand im Jahr 2005 beginnen. Das sind die Eckpunkte eines Beschlusses, den der Senat in seiner heutigen Sitzung (14.1.2003) gefasst hat.
Der Zeitplan für die Westerweiterung sieht vor, dass die Bauleitplanverfahren im Februar 2003 begonnen werden sollen. Der Bau des neuen Campingplatzes ist für das Jahr 2004 vorgesehen, so dass eine Verlagerung im Winter nach der Saison möglich wird. Insgesamt werden durch die Westerweiterung zusätzlich 18 Hektar Flächen für die Ansiedlung von Technologieunternehmen in Universitätsnähe geschaffen. Für diese Fläche wird jetzt ein städtebaulicher Rahmenplan erarbeitet, der die landschaftlichen Bezüge berücksichtigt, die Verknüpfung mit der Universität herstellt und dabei einen dichten, urbanen Stadtraum schaffen soll. Für die Erarbeitung werden aktuell drei Planungsbüros beauftragt. Ende März sollen die Ergebnisse vorliegen. Die Baudeputation soll im Februar die notwendigen Planaufstellungsbeschlüsse fassen.
Die Senatorin für Bau und Umwelt, Christine Wischer, verwies darauf, dass durch interne Flächenmobilisierung, Hochhausbebauung und die Erweiterung zwischen Achternstraße und Eisenbahn rund 250.000 qm Nettofläche für die Zwecke des Technologieparks zur Verfügung stehen. ""Die erheblichen Nachverdichtungsmöglichkeiten im Technologiepark und die Westerweiterung schaffen die Voraussetzung, um die Erfolgsgeschichte für die nächsten Jahre fortzuschreiben, ohne dass es zu Engpässen kommt."