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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

„Historische Bausubstanz besser schützen“

Wischer-Initiative von Deputation unterstützt

04.06.2002

Historische Gebäude in der Innenstadt sollen künftig besser geschützt werden. Einer entsprechenden Initiative der Senatorin für Bau und Umwelt, Christine Wischer, hat die Baudeputation heute (4.6.2002) ihre Zustimmung gegeben. Mit der Erhaltungssatzung, die jetzt formal erarbeitet wird, sollen Gebäude, die nicht unter Denkmalschutz stehen, aber gleichwohl das Stadtbild prägen, vor dem Abbruch bewahrt werden. Der Vorschlag der Bausenatorin bezieht sich konkret auf Häuser am Wall zwischen Sögestraße und Ostertorstraße, an der Schlachte, der Buchtstraße und am Stephanikirchhof.


Wischer: „Wir müssen in Bremen behutsam mit der noch vorhandenen alten Bausubstanz umgehen. Bislang war es bei konkreten Bauvorhaben rechtlich schwierig, die Erhaltung eines nicht denkmalgeschützten Gebäudes durchzusetzen. Dazu bietet die Erhaltungssatzung künftig deutlich bessere Möglichkeiten.“