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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Entwicklungspotentiale Bremer Bahnflächen dokumentiert - Wischer: "Brachflächen der Bahn zur Stadt machen"

07.02.2002

Aus der Deputation für Bau

Mehr als 100 Hektar stadtnahe Flächen der Deutschen Bundesbahn stehen in den kommenden Jahren zur Umnutzung an. Dies geht aus einem gemeinsamen Bericht der Deutschen Bahn Immobilien Bremen und des Senators für Bau und Umwelt hervor, der heute (7.2.2002) der Deputation für Bau vorgelegt worden ist.

Die Senatorin für Bau und Umwelt, Christine Wischer: “Auch wenn es im Detail noch viele Schwierigkeiten gibt und sicherlich nicht jede Fläche ein Sahnegrundstück ist, bietet es doch insgesamt große stadtentwicklungspolitische Chancen, Bahnflächen zur Stadt zu machen. Je nach örtlicher Gegebenheit können künftige Nutzungen von Gewerbe über Dienstleistung, Einzelhandel oder Freizeitnutzung reichen. An vielen Stellen wird es auch möglich, attraktive öffentliche Räume oder Verkehrsknotenpunkte zum Umsteigen vom einen auf den anderen Verkehrsträger zu schaffen. Aber auch ohne die Verknüpfung mit der klassischen Verkehrsfunktion können die Bahngebäude wegen ihrer Architektur und Lage interessante Impulse für neuen Stadtteilnutzungen geben. In jedem Fall haben wir eine große und spannende Aufgabe vor uns, die Bahnflächen funktional und gestalterisch in die Stadt- und Innenentwicklung Bremens einzubinden.”

In dem jetzt vorliegenden Flächenkataster werden erstmals alle Flächen dokumentiert, die die Bahn langfristig nicht mehr benötigt und die somit einer städtischen Entwicklung und dem Immobilienmarkt zur Verfügung stehen können. Um zu planungsrechtlichen Voraussetzungen für die insgesamt 18 Flächen zu kommen, haben sich die Stadtgemeinde Bremen und die DB Immobilien verabredet, eng miteinander zu kooperieren, um für jede zur Disposition stehende Fläche ein städtebaulich und wirtschaftlich tragfähiges Ergebnis zu erzielen.

Die der Deputation vorgelegte Unterlage beschreibt dabei für die einzelnen Flächen sehr unterschiedliche Planungsstände. Während beispielsweise in Oslebshausen, , Huchting und Hemelingen,. Oberneuland und Sebaldsbrück bereits konkrete Planungen erarbeitet werden gibt es für andere Bereiche wie den ehemaligen Güterbahnhof in der Neustadtstadt bislang lediglich Entwicklungsperspektiven. Für die mit über 50 Hektar mit Abstand größte Fläche am Gröpelinger Rangierbahnhof existieren bislang noch keinerlei Perspektiven für eine neue Nutzung, da bislang noch nicht absehbar ist, welche Flächenteile von der Bahn nach der Modernisierung des Bahnhofs nicht mehr benötigt werden.

Nach Vorlage des Berichtes hat die Deputation für Bau die Bausenatorin augefordert, den Stadtentwicklungsprozess auf den freiwerdenden Flächen weiter zu betreiben.


Die Flächen sind in einer Broschüre “Entwicklungspotential Bremer Bahnflächen” zusammengestellt worden und beim Senator für Bau und Umwelt (Tel.: 361 10701) oder bei der DB Imm ( Tel.: 2213577) erhältlich.