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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Aus der Deputation für Umwelt und Energie:Ehrgeiziger Zeitplan für Bau des Weserkraftwerks

21.12.2001

Die Senatorin für Bau und Umwelt, Christine Wischer, hat gesterm der Deputation für Umwelt und Energie über Fortschritte auf dem Weg zum Bau eines Weserkraftwerks in Bremen Hastedt informiert. Danach hat die swb AG gegenüber dem Senator für Bau und Umwelt erklärt, dass sie auf Wasserrechte an der Staustufe Hemelingen verzichtet. Wischer: „Ich begrüße es, dass swb auf diese Weise alle möglichen rechtlichen Differenzen beseitigt hat und damit die rechtlichen Voraussetzungen für einen zügigen Kraftwerksneubau durch private Investoren wesentlich verbessert worden sind.“


In einem weiteren Schritt sind mit der für die Bundeswasserstraße Weser zuständigen Wasser- und Schifffahrtsverwaltung die nächsten Verfahrenschritte in Aussicht genommen. Danach soll jetzt zunächst aus dem Kreis der vier vorliegenden Investorenbewerbungen der geeignetste ausgewählt werden, ehe dann das Planfeststellungsverfahren durchgeführt werden kann. An dieser Auswahl wird sich auch die Wasser- und Schifffahrtsveraltung beteiligen, da einer Verträglichkeit des Kraftwerksneubaus mit der vorhandenen Staustufe erhebliche Bedeutung zukommt.


Senatorin Wischer berichtete der Deputation, dass der ehrgeizige Zeitplan vorsehe, die Investorenentscheidung möglichst innerhalb des ersten Quartals des kommenden Jahres zu treffen.


    1,8 Millionen für Umweltprojekte

Umweltinitiativen und- verbände werden in den kommenden beiden Jahren mit ca. 1,8 Mio. Mark gefördert. Einem entsprechenden Vorschlag der Senatorin für Bau und Umwelt, Christine Wischer, hat gestern die zuständige Fachdeputation zugestimmt. Wischer: „Die Förderung von Verbänden ist ein wesentlicher Bestandteil der Umweltpolitik und auch ein wesentliches Element bürgerlichen Engagements. Ohne die inhaltliche Arbeit der vielen Initiativen wäre die Stadt insgesamt ärmer. Mit dem öffentlichen Geld geben wir die erforderliche Sicherheit, um auch neue Wege und Ideen in der Umweltpolitik anzustoßen.“

Bewilligt wurden u.a. Anträgen des Allgemeinen Deutschen Fahrclubs, der Aktionskonferenz Nordsee, der Bremer Umweltberatung, des Bremer Umweltinstituts des BUND, von Robin Wood oder des Ökobüros im Lagerhaus.


    Waldschadensbericht 2001 vorgelegt


Die Deputation für Umwelt hat den Waldschadensbericht 2001 für das Land Bremen zur Kenntnis genommen. Danach ist das Gesamtergebnis für das Jahr 2001 das günstigste seit Beginn der Waldzustandeserfassung im Jahr 1988. Von den untersuchten 1098 Bäumen waren 78,3 Prozent gesund, 16,3 Prozent leicht geschädigt, 4,3 mittel geschädigt, 0,4 Prozent stark geschädigt und 0,7 Prozent absterbend.


Die positiven Veränderungen für das Gesamtergebnis sind statistisch betrachtet vor allem auf die deutliche Erholung bei Kiefer und Buche zurückzuführen. Dagegen gab es bei der Eiche geringfügige Rückgänge beim Anteil gesunder Bäume.