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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Bundesweite Anerkennung für Botanika-Konzept:5,4 Millionen Förderung durch das Bundesamt für Naturschutz

29.11.2001

Baubeginn für Großgewächshaus im Rhododendronpark

Das Bundesamt für Naturschutz hat heute (29.11.01) einen Bewilligungsbescheid über 5,4 Millionen Mark für die Ausgestaltung des Besucherzentrums beim Botanika im Rhododendronpark an die Senatorin für Bau und Umwelt, Christine Wischer, übermittelt. Wischer: „Ich freue mich riesig über die große Unterstützung für unser Projekt. Dies ermöglicht uns, das Besucherzentrum beim Botanika zu einer Attraktion mit überregionaler Ausstrahlung zu machen, nicht als Rummel, sondern als anspruchsvolles „Museum der Artenvielfalt“ am Beispiel des Rhododendron. Ich verstehe die Unterstützung auch als nationale Anerkennung für das von meinem Haus erarbeitete inhaltliche Konzept für das Botanika im Park.“


Der Präsident des Bundesamtes für Naturschutz, Professor Dr. Vogtmann, wertete das Bremer Projekt als beispielgebend für einen anspruchsvollen und zugleich populären Umgang mit der Biodiversitätskonvention. Vogtmann: „Ziele, Inhalte und Idee des Übereinkommens über die biologische Vielfalt müssen von uns noch stärker als bisher in das Bewusststein der Gesellschaft gerückt werden. Das von Bremen vorgelegte Kommunikationskonzept für Botanika mit der Kombination von faszinierenden Ausstellungen und spannenden Projektpartnerschaften hat mich überzeugt. Hier wird ein originelles Modellprojekt einer Bildung für nachhaltige Entwicklung entstehen.“


Professor Dr. Vogtmann und Senatorin Wischer nutzten die Übergabe des Bewilligungsbescheides, um mit einem 1. Spatenstich den Bau des Großgewächshauses im Rhododendronparks zu starten. Bis zur Einweihung, die für das Frühjahr 2002 vorgesehen ist, wird an dieser Stelle eine etwa 50 Mal 50 Meter große Gewächshauslandschaft entstehen, in der in den simulierten Landschaftsräumen von Himalaja und Borneo auf ca 2.400 Quadratmetern hunderte von Rhododendren zu bewundern sein werden. Das Besucherzentrum in dem die vielfältigen Möglichkeiten modernster Museumsdidaktik genutzt werden, komplettiert das künftige Angebot mit wissenschaftlichem Anspruch, einprägsam und erlebnisreich präsentiert.


Senatorin Christine Wischer: „Gerade weil der Planungsprozess zum Teil mühsam vonstatten gegangen ist, bin ich so froh ein Projekt präsentieren zu können, dass von breiter politischer Zustimmung getragen wird und zudem auch vor Ort, auch bei den Freunden des Rhododendronparks und beim Botanika Fachbeirat auf so große Zustimmung stößt. Getragen von der Unterstützung des Bundesamtes für Naturschutz haben wir jetzt alle Chancen ein Projekt zu verwirklichen, das diesen wunderschönen Park hervorragend ergänzt.“