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Senatskanzlei

Bremen hat wichtige Rolle bei der Entwicklung Chinas

Chinesisches Botschafterpaar besucht Bremen und Bremerhaven

06.06.2014

Der chinesische Botschafter Shi Mingde und seine Ehefrau Prof. Xu Jinghua sind heute (Freitag, 6. Juni 2014) im Land Bremen zu Gast. Bürgermeister Jens Böhrnsen empfing sie zum Antrittsbesuch im Rathaus. Das Botschafterpaar trug sich dort in das Goldene Buch der Freien Hansestadt Bremen ein. Im Anschluss daran fand ein Gedankenaustausch in der Güldenkammer statt. Der Botschafter: "Zwischen China und Bremen gibt es eine lange Tradition des Handels. Bremen hat eine wichtige Rolle bei der Entwicklung Chinas, ein Beispiel dafür ist die Hafenentwicklung. Und chinesische Firmen suchen immer Kooperationspartner." Bürgermeister Jens Böhrnsen: "Die gewinnbringende Unterredung mit dem Botschafter war ein Gespräch über konkrete Projekte und ein Gespräch über die weitere intensive Zusammenarbeit zwischen Bremen und China."
Das Botschafterpaar besuchte außerdem die Bremer Handelskammer im Haus Schütting. Den Nachmittag verbringen Botschafter Shi Mingde und Xu Jinghua in Bremerhaven, dort werden sie von Wirtschaftssenator Martin Günthner und dem Bremerhavener Stadtverordnetenvorsteher Artur Beneken bei Eurogate begrüßt. Dabei sind außerdem Vertreterinnen und Vertreter der BLG Logistics Group sowie von Eurogate und bremenports. Geplant sind Unternehmenspräsentationen sowie eine Rundfahrt durch den Containerterminal.

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Eintrag in das Goldene Buch: Der chinesische Botschafter Shi Mingde, Ehefrau Prof. Xu Jinghua und Bürgermeister Jens Böhrnsen

Bremen und China
China ist eines der wachstumsstarken Länder, in denen die Bremer Wirtschaftsförderung aktiv für den Standort Bremen wirbt, Ansiedlungsvorhaben begleitet und Kooperationen mit bremischen Unternehmen stützt. Die WFB betreibt in Schanghai ein "Bremen-Office” unter der Flagge "Bremeninvest". Über 100 Unternehmen aus China haben sich in Bremen angesiedelt.

Zwischen Bremen und Dalian existiert bereits seit 1985 eine strategische Städtepartnerschaft. Die zweitgrößte Hafenstadt Chinas ist ein wichtiger Knotenpunkt für die Regionen im Nordosten des Landes. Schwerpunkte sind die Fischerei und Hafenwirtschaft, die Textilindustrie sowie die Lebensmittelverarbeitung. Zudem baut Dalian ein Know-how in der Luft- und Raumfahrtindustrie auf. Eine erste Zusammenarbeit ist auf den Weg gebracht worden.

Mit einer feierlichen Eröffnung nahm im Oktober 2013 das Konfuzius-Institut Bremen e.V. seine Arbeit in der Hansestadt auf. Konfuzius-Institute sind die offiziellen Institute Chinas zur Vermittlung der chinesischen Sprache und Kultur. Das Konfuzius-Institut Bremen ist eine gemeinschaftliche Gründung der Hochschule Bremen und ihrer langjährigen Partneruniversität, der Capital Normal University in Beijing, sowie der Universität Bremen, der Jacobs University und des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen.

Foto: Senatspressestelle