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Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr

Zwei Monate Erfahrungen mit dem neuen Bahnhofsplatz


27.07.1999

  • Seit rund zwei Monaten ist die neue Umsteigeanlage in Betrieb
  • Lob und Kritik
  • Noch einige Nacharbeiten erforderlich


Rund zwei Monate ist der neue Bahnhofsplatz in Betrieb. Die gesamte Anlage ist eingeweiht; es sind jedoch - wie bei jeder Großbaustelle - noch Nacharbeiten erforderlich. Der Senator für Bau und Umwelt, das Amt für Straßen und Verkehr (ASV), die Consult Team Bremen GmbH (CTB, Projektsteuerer für den Umbau des Bahnhofsplatzes) und die BSAG erhielten dafür viel Lob, aber vereinzelt auch Kritik.


Positiv wurde von den meisten Bürgerinnen und Bürgern insbesondere die zentrale BSAG/VBN-Haltestellenanlage aufgenommen, die nur kurze Wege beim Umsteigen erfordert.



Auch die großzügige Überdachung und die Gestaltung der Bahnsteige kommen insgesamt gut an.


Als neuer und beliebter Treffpunkt in Bremen hat sich die Grünfläche vor dem Übersee-Museum entwickelt. Dr. Axel Ahrens, Abteilungsleiter beim Bausenator: „Die neue Grünzone ist eine echte Bereicherung für Bremen. Der Platz wird gut angenommen und ist sehr beliebt.Anfänglich befürchtete

Verschmutzungen sind bislang kein Problem.“


Kritik gab es vor allem an der räumlichen Situation der Reisebushaltestelle im Breitenweg, dem Fehlen einer Fahrradabstellanlage sowie an möglichen Baumängeln, wie z.B. an einigen Stellen im Bereich der Pflasterung.


Schäden an der Pflasterung?

Dipl.-Ing. Rolf Sommer, Projektleiter der CTB: „Wir sind insgesamt mit der neuen Anlage zufrieden. Die Situation für die Besucher und die Fahrgäste hat sich gegenüber der alten Gestaltung wesentlich verbessert. Aber es gibt noch einige Punkte, die in Ordnung gebracht werden müssen.


Dabei ist es jedoch normal, daß bei einem derart umfangreichen Bauvorhaben, auch nach Inbetriebnahme noch Mängel zu beseitigen sind. Zur Zeit schauen wir uns jeden Abschnitt sehr genau an. Ein fünfjähriger Gewährleistungszeitraum nach der Abnahme sichert uns noch lange

Nachbesserungsansprüche für Schäden, die durch die Baufirma verursacht wurden, zu.“


Haltestelle für die Reisebusse

Erhebliche Kritik gab es an der neuen Haltestellenanlage für die Reisebusse im Breitenweg. Dr. Axel Ahrens: „Der Haltestellenbereich wird zur Zeit überarbeitet.


Dabei klären wir auch Fragen der Aufstellung von Fahrgastunterständen, Information der Reisenden und Organisation von Abfahrten.“


Fahrradstation

Auf dem zur Zeit ungenutzten Investorengrundstück wird ab August 1999 vorübergehend eine Fahrradabstellanlage mit Bügeln für insgesamt 1.340 Fahrräder eingerichtet.


Verbesserung der Fahrgastinformation

Verbesserungswünsche gab es bei den Informationen an den Bahnsteigen und im Zugang. U.a. wird zu gegebener Zeit in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn AG im Empfangsgebäude des Hauptbahnhofes eine große dynamische Anzeige installiert. Diese wird Informationen, wie Liniennummer, Ziel, Gleis und Abfahrt in Minuten der Straßenbahnen und Busse erhalten. Die Installation erfolgt nach der Sanierung des Empfangsgebäudes.